Der Doc steht immer an der Bande

Das Stichwort lautet "Eishockey"

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Ein starkes Team garantiert die medizinische Versorgung des HC Landsberg (von links): Andreas Schollenberger (Organisation), Alexandra Giersberg (Sanitätsdienst), HCL-Vorsitzender Markus Haschka, Dr. Ulrich Tesch und Dr. Steffen Vennemann. Zum Team gehören zudem weitere Ärzte und Krankenpfleger der Notaufnahme am Klinikum.

Landsberg – Der HC Landsberg dürfte auch in der nächsten Saison in der Eishockey-Bayernliga über die beste und hochkarätigste medizinische Versorgung seiner Klasse verfügen. Die bewährte Truppe rund um Andreas Schollenberger macht nicht nur weiter, sie hat weitere Verstärkung gefunden.

Dr. Ulrich Tesch heißt der neue ehrenamtliche „Helfer“, der als Facharzt für Chirurgie und Unfallchirurgie als Leiter des chirurgischen MVZ am Klinikum Landsberg arbeitet. Im Wechsel mit ihm wird auch sein Kollege Dr. Steffen Vennemann weiter an der Bande stehen, so dass kleinere Verletzungen der Riverkings auch in dieser Spielzeit sofort versorgt werden können. Vennemann ist im „richtigen Leben“ Leitender Oberarzt der Chirurgie und Unfallchirurgie am Klinikum.

Beide Mediziner stellen dem Verein für ihren Dienst nichts in Rechnung und verzichten auch auf eine Aufwandsentschädigung. Das gleiche gilt für die restliche Truppe um Schollenberger (Krankenpfleger in der Notaufnahme), die sich zusammen oder im Wechsel mit ihm auf und neben dem Eis um die Spieler kümmert.

Schollenberger, der den medizinischen Dienst bei den HCL-Spielen seit Gründung des Vereins organisiert, freut sich, dass er inzwischen eine derart schlagkräftiges Team an seiner Seite hat. Verletzungen an Spieltagen können laut ihm weiter in der Notaufnahme im Klinikum versorgt werden. Dort seien zwar keine Terminvergaben möglich, die Drs. Vennemann und Tesch stehen aber für die zeitnahe und erweiterte Behandlung zur Verfügung, das schlichte Stichwort für Anrufer: „Eishockey“. Schollenberger: „Diese ärztliche Behandlung ist auch ein Angebot für den Gesamtverein."

Nicht nur die Spieler, auch HCL-Chef Markus Haschka weiß, was er an diesem außergewöhnlichen Service hat. „Wir haben in vielen Auswärtsspielen gesehen, dass ein derartiges Niveau bei weitem nicht erreicht wird, obwohl die Vereine dort für den Sanitätsdienst bezahlen müssen. Für diese Unterstützung seit der ersten Stunde, die jetzt noch einmal erweitert wird, sind wir außerordentlich dankbar“, so Haschka beim gemeinsamen Fototermin.

Christoph Kruse

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