Die zwei Gesichter der Riverkings

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Gegen Germering lief es nicht gerade optimal für die Riverkings: Ein Treffer von Markus Kerber wurde außerdem nicht anerkannt, weil er mit dem Schlittschuh erzielt wurde.

Landsberg – So unterschiedlich kann es laufen: Während sich die Riverkings am Freitag im heimischen Stadion gegen Germering schwer taten, zeigten sie in Pfaffenhofen ein ganz anderes Gesicht. Mit dem 3:5-Sieg gegen die Pfaffenhofener war dann auch die 2:4-Heimniederlage vom Freitag schnell wieder vergessen.

Nach der 2:4-Heimniederlage am Freitag gegen Germering war Trainer Andreas Zeck mehr als bedient. Obwohl seine Mannschaft ordentlich ins Spiel startete, konnte Germering in der 11. Spielminute mit der ersten Überzahlsituation den 0:1 Führungstreffer erzielen. Keine zwei Minuten später spielten die Landsberger wieder in Unterzahl. Die ausgesprochene Strafe wurde noch vom Stadionsprecher verkündet, da erzielten die Gäste das 0:2. Wieder kam der Schuss von der blauen Linie und wurde unglücklich vor dem Tor abgefälscht. Kurz vor der ersten Drittelpause spielten dann die Riverkings Powerplay. Die Germeringer blockten den Schuss von der blauen Linie und liefen einen Konter. 

Den ersten Schuss konnte Christoph Schedlbauer noch parieren, doch gegen den anschließenden Querpass und Schuss ins leere Tor war er machtlos. So hieß es nach zwanzig Spielminuten 0:3 für die Gäste. Auch im zweiten Drittel taten sich die Landsberger weiterhin schwer, den Rückstand zu verdauen. In der 38. Spielminute war es dann soweit. Dennis Sturm konnte ein Zuspiel von Michael Fischer zum 1:3 verwandeln. Die Riverkings starteten druckvoll in den letzten Spielabschnitt. Doch es schien wie verhext – so unterlief wieder in eigener Überzahl ein schwerwiegender Scheibenverlust an der blauen Linie. 

Die Germeringer spielten den folgenden Konter sauber zu Ende und erzielten in der 45. Spielminute den Treffer zum 1:4. Den Willen die Partie zu drehen konnte man den Riverkings jedoch nicht absprechen. Die Spieler mühten sich weiter und konnten die Überzahlsituation nur eine Minute später doch noch ausnutzen. Stefan Kerber fälschte eine Schuss von Tobias Turner ab. Zu mehr als dem 2:4 Endstand reichte es an diesem Abend allerdings nicht mehr. Ein weiterer Treffer von Markus Kerber wurde vom Unparteiischen nicht anerkannt. Der Treffer wurde mit dem Schlittschuh erzielt. Trotz einiger Strafzeiten gegen Landsberg ersetze Andreas Zeck kurz vor Ende noch Christoph Schedlbauer zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers. In dieser Situation scheiterten die Gäste noch dreimal am leeren Tor. 

In der Pressekonferenz zeigte sich Gäste-Trainer Alfred Weindl mit dem Spiel seiner Mannschaft zufrieden. Vor allem der kämpferische Einsatz seiner Mannschaft imponierte dem erfahrenen Trainer. Andreas Zeck war hingegen verärgert über die Leistung seiner Mannschaft. Vor allem im ersten Drittel sah er die ständig gleichen Fehler sowie zu wenig Laufbereitschaft seiner Mannschaft. 

Belohnung mit Toren 

Ein völlig anderes Gesicht zeigten die Riverkings hingegen beim sonntäglichen Spiel in Pfaffenhofen. Nach intensiver Analyse der Niederlage vom Freitag zeigte der HCL einfaches, konzentriertes Eishockey. Wie schon am Freitag ging die Mannschaft mit tollem Engagement zur Sache und belohnte sich diesmal allerdings durch fünf Tore. Den Beginn machte nach 8 Minuten Stefan Kerber, er schloss einen schnellen Konter auf Zuspiel von Tom Fischer und Sebastian Lachner mit dem Führungstreffer zum 0:1 ab. 

Kurz vor der Drittelpause gelang dann Pfaffenhofen der Ausgleich in Überzahl. Die Riverkings ließen sich allerdings nicht beirren und stellten kurz nach der Pause durch Dennis Tausend auf 1:2 bevor 4 Minuten später Sebastian Lachner auf 1:3 erhöhte. Mit diesem Spielstand ging es dann auch in die Drittelpause. Zu Beginn des letzten Drittels verkürzte Pfaffenhofen auf 2:3 bevor Marcel Juhasz auf Zuspiel von Dennis Sturm den alten Abstand wieder herstellte. Den Schlusspunkt für die Riverkings lieferte Andreas Geisberger mittels Solo. 

Pfaffenhofen gelang in der 53. Minute zwar noch die Ergebniskorrektur zum 3:5, den Riverkings war der Sieg jedoch nicht mehr zu nehmen. Andreas Zeck zeigte sich im Anschluss an die Partie zufrieden mit der Leistung der Mannschaft und der konzentrierten Spielweise von der ersten bis zur letzten Minute. Am kommenden Wochenende gilt es nun die gezeigte Leistung zu wiederholen und zu stabilisieren. 

Am Freitag steht das Auswärtsspiel in Geretsried auf dem Programm, bevor am Sonntag um 17 Uhr der ESV Buchloe im heimischen Eisstadion gastiert.

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