Red Hocks bereiten sich vor

Vor und hinter den Kulissen

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Maximilian Falkenberger will auch in der 1. Bundesliga für die Kauferinger Red Hocks Tore schießen – die Vorbereitungen auf die neue Saison laufen bereits auf Hochtouren.

Kaufering – Noch wenige Wochen, dann ist es soweit die Red Hocks Kaufering starten in ihre Premierensaison in der 1. Maxxprint Floorball Bundesliga. Nicht nur sportlich kommen damit Herausforderungen auf das Team zu, auch organisatorisch wird auf Hochtouren gearbeitet.

Die Spieler von Coach Christoph Huber hatten nach der erfolgreichen zurückliegenden Spielzeit eine kurze Pause, doch seit Mai findet bereits wieder Training statt. Derzeit wird dreimal wöchentlich in der Halle und auch außerhalb geschwitzt und geschuftet. Während der Fokus zuletzt auf Kraft und Ausdauer lag, rückt nun die Technik wieder vermehrt in den Vordergrund. Den taktischen Feinschliff erhielt die Mannschaft dann im Trainingslager Anfang August. Dabei galt das Motto: „Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?“. Mit dem Kloster St. Ottilien wurde ein idealer Schauplatz gefunden.

Nicht mehr dabei war Tim Hoidis, der aus privaten Gründen nur noch aushilfsweise zur Verfügung stehen wird. Ansonsten bleibt der Kader bis auf wenige Ausnahmen unverändert. Dennis Häringer weilt bis Anfang September in Nordamerika. Alle anderen letztjährigen Spieler sind weiterhin mit an Bord, aus dem Nachwuchs und der zweiten Mannschaft werden sich einzelne Akteure im Training der Bundesligamannschaft beweisen dürfen.

Mit Julian Rüger stößt ein alter Bekannter zur Mannschaft. Der 20-jährige Münchener, der bereits im Nachwuchs für wenige Spiele das Trikot der Red Hocks übergestreift hatte, kehrt von einem Australien-Aufenthalt mit anschließender Weltreise zurück und steht fortan regelmäßig zur Verfügung. Als ehemaliger U19-Nationalspieler ist der Rechtsschütze flexibel einsetzbar und damit in Hinblick auf den doch dünnen Kader der Kauferinger besonders wertvoll. Neu im Team ist auch der Schweizer Abwehrspieler Enrico Ajanic. Er verstärkt künftig die Defensivabteilung.

Ob sich noch weitere personelle Verstärkungen ergeben, klärt sich im Lauf der kommenden Wochen. „Der Stamm der Mannschaft bleibt definitiv erhalten“, erklärt Spartenleiter Tobias Dahme. „Die regionale Komponente bleibt unverändert erhalten und ist uns sehr wichtig. Spieler von außen, die bestrebt sind, uns zu verstärken und sich in die Gemeinschaft einbringen wollen, sind uns natürlich dennoch herzlich willkommen“. Dies gelte auch für die zweite Mannschaft, die erstmals in der Regionalliga auf dem Großfeld antreten wird und noch zusätzliche Spieler, auch sportbegeisterte Neulinge, aufnehmen könnte.

Auch hinter den Kulissen wird bei den Red Hocks derweil fleißig gearbeitet: „Durch die Teilnahme an der ersten Bundesliga steigen unsere Kosten natürlich nochmals an“, so Dahme. Durch die Unterstützung des Hauptvereins, der Sponsoren und Fans hoffe man, die finanzielle Belastung, die die Spieler zuletzt zu einem großen Teil selbst getragen haben, etwas reduzieren zu können, sagt der Spartenleiter. Insbesondere die weiten Fahrten, teilweise bis nach Hamburg, Bremen und Berlin, schlügen merklich zu Buche. 

Aus diesem Grund und zugunsten des Nachwuchs, auf dem ein großes Augenmerk liegt, haben sich die Red Hocks entschlossen, bei künftigen Heimspielen einen kleinen Betrag als Eintrittsgeld zu verlangen. „Der Besuch unserer Spiele war bisher immer kostenlos. Wir hoffen, dass uns unsere treuen Zuschauer, mit denen wir zuletzt tolle Erfolge feiern konnten, weiterhin erhalten bleiben und wir das Abenteuer 1. Bundesliga gemeinsam angehen werden.“

Die Preise seien moderat gehalten, helfen aber maßgeblich, die Spieler ein Stück weit zu entlasten glaubt Dahme. Erwachsene zahlen künftig drei Euro pro Spiel, Jugendliche ab 13 Jahren 1,50 Euro. Erstmals wird auch eine Dauerkarte eingeführt.

Der Erwerb wird unkompliziert über Formular abgewickelt. Infos dazu unter www.redhocks.de.

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