Red Hocks vor dem Bundesliga-Start

Der Floorball rollt wieder

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Zum Saisonauftakt müssen die Red Hocks (weiß) beim Halbfinalgegner 2014 Leipzig (rot) ran.

Kaufering – Am Sonntag, 21. September, geht es wieder los für Kauferings Bundesliga-Floorballer. Beim Auswärtsspiel in Leipzig (15 Uhr) fällt der Startschuss für die zweite Saison im deutschen Oberhaus. Die erste kurze Sommerpause seit mehreren Jahren ist längst um, ihr folgten harte Trainingseinheiten, personelle Veränderungen am Kader, eine gesperrte Halle und unzählige Arbeiten vor und hinter den Kulissen. Hinter der Mannschaft und den Verantwortlichen liegt eine anstrengende Zeit, das bisherige Erfolgsrezept soll aber unangetastet bleiben.

Ein Blick zurück auf die vergangenen Wochen: Da wäre zunächst die derzeitige Hallensituation in Kaufering. Die lang ersehnte Sanierung des Sportzentrums wurde diesen Sommer in Angriff genommen, für die Hallensportler in der Marktgemeinde hieß es somit, sich einige Monate lang andernorts auszuhelfen. Die Einheiten in Landsberg waren und sind dabei eine große Hilfe, sodass der Nachwuchs ebenso wie die Herrenmannschaft bisher gut über die Runden kamen. Trainer und Verantwortliche sind darüber sehr dankbar und erfreut, in Hinblick auf die sportliche Vorbereitung liege man im Soll.

Heimspiele auswärts

Auch die ersten „Heimspiele“ wird man noch nicht in der angestammten Stätte (erst ab November zugänglich) austragen können. Die Igels Dresden empfangen die Red Hocks am 27. September in der Isidor-Hipper-Halle im Osten Landsbergs, den UHC Weißenfels einen Tag darauf an selber Stelle. Danach freut man sich darauf, erstmals im Landsberger Sportzentrum um Punkte zu kämpfen. „In der größten Halle im Landkreis antreten zu dürfen, wird natürlich ein besonderes Erlebnis für uns“, sagt Spartenleiter Tobias Dahme. Er hofft, dass die treuen Kauferinger Fans auch den Weg in die Lechstadt finden und den Red Hocks die „gewohnt tolle Kulisse“ bescheren. Darüber hinaus wünscht sich Dahme, dass „auch einige Landsberger dadurch neugierig auf unsere Sportart“ werden.

Zunächst aber gilt die volle sportliche Konzentration der anstehenden Auswärtsaufgabe, wenn man in Leipzig mit dem MFBC auf den letztjährigen Halbfinalgegner trifft. Nicht mehr ins Kauferinger Trikot schlüpfen werden dann Enrico Ajanic und Jan Rybak. Beide zog es aus der Region fort, eine baldige Rückkehr sei aber nicht ausgeschlossen.

Mit den Gebrüdern Hanic sowie Martin Joscak stoßen derweil drei neue, internationale Gesichter zum Team, die jede Menge Erfahrung und Torgefahr mitbringen sollen. Michal Hanic ging in der vergangenen Saison für die „Wikinger München“ mehr als erfolgreich in der Regionalliga auf Punktejagd. Die Jahre davor verbrachte er, ebenso wie sein jüngerer Bruder Dominik, in der höchsten Spielklasse seines Heimatlandes, der tschechischen Extraliga, wo beide zu den Leistungsträgern zählten.

Martin Joscak ist aktueller slowakischer Nationalspieler und war in den vergangenen Jahren stets bei den fleißigsten Punktesammlern seiner Mannschaft zu finden. Im Club kam der athletisch starke Linksschütze meistens als Angreifer zum Einsatz, im Nationaltrikot wurde er in der Verteidigung aufgeboten. Eine Flexibilität, die auch seine neuen Teamkameraden zu schätzen wissen.

Kein Gehalt

Alle drei Neulinge sind aus privaten oder beruflichen Gründen in die Region gezogen und beziehen, genauso wie alle anderen Spieler, keinerlei Gehalt. Neben ihnen greifen auch Tim Hoidis, Kevin Keß und Niklas Pfeiler wieder voll an. Diese Drei mussten vergangene Saison etwas kürzer treten. Ferner durften erneut einige Nachwuchskräfte im Sommer erstmals bei der Ersten der Red Hocks reinschnuppern. „Auch sie alle hinterließen einen sehr guten Eindruck“, so Dahme. Ein prall gefüllter Kader also, auf den Trainer Christoph Huber zurückgreifen kann und der sicher für etwas mehr Breite in Hinblick auf die anstehenden Aufgaben sorgen wird.

Es kann also wieder losgehen, die sportlichen und organisatorischen Weichen haben die Red Hocks gestellt. Dauerkarten für die Saison 2014/15 können ebenso wie Plätze im Bus nach Leipzig per E-Mail an info@foerderverein-redhocks.de beim Förderverein der Red Hocks bezogen werden.

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