Unglücklicher Start

Zu viele Fehler

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Aufgelaufen: Beim Rückrundenstart gegen Tabellennachbarn Wernigerode hatten die Red Hocks nichts zu bestellen, mit 10:5 unterlag man im Harz.

Kaufering – Teuflische Fehler der Red Hocks machen den Gastgebern aus Wernigerode ein Neujahrsgeschenk in Form von drei Punkten und dem vorläufigen dritten Platz. Sie verpassen damit, sich mit dem Spitzenduo aus Weißenfels und Lilienthal abzusetzen.

Dabei begann das Spiel vielversprechend. Die ersten 13 Minuten verliefen sehr ausgeglichen. Beide Teams schienen bis in die Haarspitzen motiviert und spielten sich immer wieder gute Chancen heraus. Doch nach einem unnötigen Fehlpass konnten die Harzer zum ersten Mal einnetzen (14.). Nur 30 Sekunden später musste Marco Tobisch nach einem Zweikampf an der Bande auf die Strafbank. Die erste von am Ende vier Powerplays der Devils war nur einige Sekunden später erfolgreich. Das fröhliche Geschenke machen fand den Höhenpunkt 18 Sekunden vor Ende des Drittels als Kyllönen aus der Ecke ungestört zum Bogenlauf ansetzten konnte und den Ball ins Kreuzeck hämmerte. Nach so einem aussichtsreichen Start mit einer derart schlechten Ausgangssituation in die Kabine zu gehen, war nicht förderlich für das bayrische Gemüt.

Das zweite Drittel war dann genauso unkonzentriert, wie das Ende des ersten Abschnitts – 4:0 in der 25. Minute. Fünf Minuten später eine Unterzahl und daraus resultierend ein Gegentor. Eine Unachtsamkeit der Verteidiger, nachdem die Situation eigentlich geklärt war und einem weiteren Gegentor konnten die Red Hocks nur zwei Anschlusstreffer durch Keß und Rüger entgegensetzen. Mit einem 7:2 geht es also in die zweite Pause.

Die Devise war nun, mit den Geschenken und Leichtsinnsfehlern aufzuhören und noch einmal zu zeigen, dass der dritte Platz der Hinrunde kein Zufall war. Nach nur 47 Sekunden im letzten Abschnitt war es dann Tiefenthaler, der einen Freischlag verwerten konnte. Doch die Antwort der Devils folgte wieder auf dem Fuß. Ein Tor und eine weitere Unterzahl schraubten die Anzeige auf 9:3 hoch. Nun plätscherte das Spiel ein wenig vor sich hin. Zumindest konnte sich das Powerplay der Mannen um Kapitän Falkenberger seit langem mal wieder hervorheben und in Person von Hutter zum 9:4 einnetzen. Das vierte und letzte Überzahltor der Wernigeröder und das 10:5 durch Nustedt markierten die Schlusspunkte in der letzten Spielminute.

Nun gilt es für die Red Hocks wieder ranzuklotzen und in zwei Wochen gegen den langjährigen Rivalen aus Lilienthal die ersten drei Punkte der Rückrunde einzutüten.

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