Überraschungserfolg

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Die Basketballmannschaft des Ignaz-Kögler-Gymnasiums siegte dem Landesfinale der U17 und darf nun zum Bundesentscheid in die Hauptstadt.

Landsberg – Berlin, wir fahren nach Berlin! Die Mädchen der IKG-Schulmannschaft erreichten beim Landesfinale des großen Schulwettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ den 1. Platz in Bayern in der U17. Damit ist das Ticket zum Bundesfinale gelöst in Berlin gelöst.

„Die Qualifikation für das Bayerische Finale war bereits eine Überraschung für alle Basketballexperten“, sagt Betreuer Joachim Bremser. „Mit Landsberg hatte keiner gerechnet, obwohl man in den letzten beiden Jahren jeweils den Sprung bis zur Südbayerischen Meisterschaft geschafft hatte.“ Dieses Jahr hatten sich die Schülerinnen, von denen die meisten für die DJK Landsberg mitspielen, für ihr letztes Jahr viel vorgenommen. Nächstes Schuljahr ist eine Teilnahme für viele aufgrund der Altersbegrenzung (U17) nicht mehr möglich. Bis zum Landesfinale hatten sie einige Hürden zu überwinden. Das IKG-Team konnte sich von Runde zu Runde erheblich steigern und im Landesfinale in Würzburg schließlich über sich hinauswachsen.

Nach einem verhaltenen Start bauten die Spielerinnen ihre Nervosität langsam ab. Auch das Bamberger Gymnasium benötigte Zeit, um in das Spiel zu finden. Mitte der ersten Halbzeit entwickelte sich dann eine hochklassige und schnelle Basketballpartie und es zeichnete sich bereits ab, dass das IKG ein gleichwertiger Gegner war, der die Partie offen gestaltete. Zur Halbzeit lagen die Mädchen vom Lech mit drei Punkten hinten (31:34).

Zu Beginn des dritten Viertels änderte man die Verteidigung und die Bamberger Auswahlspielerin, die sich in der ersten Halbzeit als beste Scorerin ihrer Mannschaft entpuppte wurde nun von Theresa Paulus in Manndeckung genommen. „Diese Umstellung in der Defense war der Schlüssel zum Erfolg, da die IKG-Mädels nun einen 10-0-Run hinlegten“, sagt Bremser. Diese Führung verwaltete Landsberg bis zum Schluss taktisch sehr geschickt. Tanja Kantelhardt war in der Offense nicht mehr zu bremsen und überraschte ihre Gegnerinnen immer wieder mit ihren Centermoves.

Veronika Gruber und Kathi Strack sicherten sich in der Zonenverteidigung viele wichtige Rebounds. Als dann Theresa Paulus Mitte des Schlussviertels ihren zweiten Dreipunktewurf erfolgreich versenkte war die Sensation zum Greifen nahe. „Die Schlussminuten zogen sich endlos hin, da die Bambergerinnen bis zum Schluss kämpften und noch mal alles probierten“, sagt der Coach.

Doch die IKG-Basketballerinnen hatten in dieser Saison bereits zwei wichtige knappe Spiele gewonnen und verloren auch diesmal in der Schlussphase nicht ihre Nerven, so dass nach dem 75:6- Endstand grenzenloser Jubel ausbrach. In der anschließenden Siegerehrung erhielten die Mädchen und ihr Betreuer Joachim Bremser, der die Mannschaft bereits das sechste Jahr coacht, die Goldmedaille und die Tickets für die Berlinfahrt.

Finale in der Hauptstadt

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