Planen für die nächste Saison

"Zentrale Figuren" sollen bleiben

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Trainer Sven Kresin würde gerne mit seiner Mannschaft weiterarbeiten. Gleichzeitig lässt er sich aber die endgültige Entscheidung im Moment noch offen.

Landsberg – Die Saison in der Fußball-Bayernliga geht dem Ende entgegen, der TSV Landsberg hat den Klassenerhalt praktisch sicher, das macht die Kaderplanung für die nächste Spielzeit leichter. Ein großer Teil der Mannschaft will bleiben – und eigentlich auch der Trainer.

Zuletzt war bei den sportlich Verantwortlichen und einigen Spielern allerdings Unruhe aufgekommen, da die Verhandlungen mit der Abteilungsleitung und dem Hauptverein ihrer Meinung nach nicht recht vorangingen. Inzwischen hat man sich intern ausgesprochen, „es machen jetzt auf jeden Fall alle Beteiligten bis zum Saisonende weiter, dann sprechen wir noch einmal miteinander“, berichtet Abteilungsleiter Andreas Jörg gegenüber dem KREISBOTEN. Ihm wäre „an allererster Stelle“ wichtig, dass Kresin und der Sportliche Leiter, Toni Yildirim, beim TSV bleiben. „Sie stehen für den Fußball in Landsberg und sind die zentralen Figuren.“

Toni Yildirim will über seine persönliche Zukunft noch nachdenken, trauert aber, wie sein Trainer, der Zeit hinterher, die inzwischen verstrichen ist. „Einige Kandidaten, die wir holen wollten, haben uns inzwischen abgesagt.“ Dabei sieht man sich gerade im Sturm nach Ersatz um, da in diesem Bereich möglicherweise mit Abgängen zu rechnen ist.

Hinter Siegwart und Nuscheler stehen wegen ihrer beruflichen Belastung Fragezeichen, Strohhofer und Beqiri sollen angeblich besser dotierte Angebote haben. Yildirim dazu: „Jeder weiß, dass bei uns nicht viel Geld zu verdienen ist. Wir wollen die Spieler halten, aber nicht zu dem Geld, das sie im Moment fordern.“

Auflösungserscheinungen gibt es deshalb aber beim TSV keineswegs. Spielgestalter Salemovic und Torhüter Heiland haben inzwischen bereits für die nächste Saison zugesagt, genauso wie Kapitän Nichelmann, Mittelfeldmann Storhas und Stürmer Fülla. „Ich gehe bis jetzt davon aus, dass bis auf zwei oder drei Spieler letztlich alle bei uns bleiben“, hofft Toni Yildirim.

Dazu dürfte ein sehnlichst erwarteter Rückkehrer kommen: Thomas Spannenberger war wegen des Zeitaufwandes für die Meisterschule nach Germaringen zurückgegangen, jetzt soll der 27-jährige Mittelfeldallrounder wieder für Schwung in der Landsberger Offensive sorgen. Vorgearbeitet hat Yildirim auch schon in der Verteidigung. „Zwei Verpflichtungen sind schon sicher, zwei noch offen“, so der Sportliche Leiter, der aber vorerst noch keine Namen nennen will, „das hängt auch davon ab, ob einige mit ihren jetzigen Teams aufsteigen“.

Bleibt die Frage, wie es mit dem Trainer weitergeht. „Ich habe vom Verein inzwischen alles zugesagt bekommen, was ich mir für die nächste Saison gewünscht habe“, sagt der 38-jährige. „Die Gespräche waren aber sehr intensiv und anstrengend und haben auch Spuren hinterlassen.“ Kresin möchte „sehr gerne mit der Mannschaft weiterarbeiten“, hält sich eine endgültige Entscheidung aber noch offen.

Christoph Kruse

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