Stark im gesteuerten Vierer

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Siegten nach einem starken Auftritt in der Herrschinger Bucht (von links): Daniel Zach, Ingolf Wunderlich, Jens Teppe und Ulrich Wallenda mit Steuerfrau Kathrin Sax.

Kaufering/Herrsching – Die „Masters“ im Ruder Club am Lech Kaufering (RCLK) haben den nächsten Coup gelandet. Überraschend holten Jens Teppe, Daniel Zach, Ulrich Wallenda und Ingolf Wunderlich mit Steuerfrau Kathrin Sachs bei der Herrschinger-Triangel-Ruderregatta auf dem Ammersee den Sieg im „gesteuerten Vierer“.

Die Wassersportabteilung des TSV Herrsching hatte geladen und in der Herrschinger Bucht drei große gelbe Bojen im Dreieck ausgelegt – „wie zu einer Segelregatta“, berichtet Ulrich Wallenda. Die Strecke ging über insgesamt sechs Kilometer mit Start und Ziel vor der Herrschinger Uferpromenade. Kurz entschlossen hatten Jens Tepe (49), Ingolf Wunderlich (60) und Ulrich Wallenda (68) gemeldet. Da fehlte aber noch einer für den Vierer! Der 30-jährige Daniel Zach, erst im Frühjahr dieses Jahres ruderisch ausgebildet, habe sich überreden lassen, mit in das Boot zu steigen. Und als Steuerfrau wurde Neumitglied Kathrin Sax gewonnen.

Mitten im Cluster

Die Kauferinger Masters starteten als siebtes der 13 Boote. Steuerfrau Kathi hatte eigens eine Stoppuhr dabei, um die Zeiten der Bojenumrundungen der ernstzunehmenden Gegner zu registrieren. „Dazu kam es aber nicht“, erzählt Wallenda schmunzelnd, „bereits vor der ersten Boje war ein Boot aus Dießen eingeholt und kurz danach ein zweites.“ Nach Umrundung der dritten Boje, etwa eineinhalb Kilometer vor dem Ziel, sei es dann aber eng geworden. „Da fanden sich plötzlich weitere vor uns gestartete Boote wie in einem Cluster zusammen, doch im Ziel war nur noch das Boot mit Startnummer zwei vor uns.“

Bei der Siegerehrung freuten sich die Kauferinger dann aber in zweierlei Hinsicht: Sie hatten mit 21:52 Minuten die beste Gesamtzeit und auch die beste Zeit (20:32) nach der Berechnung unter Berücksichtigung von Alter (0,7 Prozent je zehn Jahre Jahre Altersdifferenz) und mitrudernen Frauen (je drei Prozent Bonus).

Bei leichtem Wellengang, mäßigem Südwind und leicht bedecktem Himmel fanden die Ruderer ideale Wettkampfbedingungen vor. Die vom Wetterbericht angesagten „Nass- zellen“ machten im Regattazeitraum einen Bogen um die Herrschinger Bucht. Für die „Neuen“ des RCLK sei es auch eine „total neue Erfahrung“ gewesen, die zu einem „intensiveren Training“ reize.

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