Den Hammer überwinden

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Die tapferen Marathon-Läufer aus dem Landkreis (von links): Christian Marx, Otto Fischer, Manuela Schwarz, Edwin Helmer, Matthias Zech und Andy Mayer (stehend). Außerdem vorne kniend: Dr. Thomas Jülg, Konrad Vogl, Stefan Kandler und Rene Pfaffner.

Landkreis – Die Strecke vom München Marathon gleicht einer Sightseeing-Tour: Siegestor, Englischer Garten, Marienplatz, Leopoldstraße. Diese eindrucksvolle Strecke haben am Sonntag über 19000 Menschen zurückgelegt. Auch aus dem Landkreis traten zahlreiche Läufer die Herausforderung an.

Die Marathon-Distanz über die legendären 42,195 Kilometer wurde auch als deutsche Meisterschaft ausgetragen, ebenso fand ein Halbmarathon, ein Zehn-Kilometer-Lauf und eine Marathon-Staffel statt. Auch aus der Region waren Athleten beim 29. München Marathon vertreten. Sie alle wollten ihre gesteckten Zielzeiten erreichen oder einfach nur ankommen. 

Ihnen war auch wichtig, was für Freizeitläufer geboten war und das war eine ganze Menge: Der traditionelle Startschuss erfolgte mit den Feldmochinger Böllerschützen. Insgesamt feuerten etwa 100000 Zuschauer die Läufer an – daneben Cheerleader, Trommeln, Samba-Rhythmen und verschiedene Blaskapellen und sogenannte Zugläufer.

Und dann bei Kilometer 30, oder vielleicht 33, kommt er, „Der Mann mit dem Hammer” – wenn plötzlich die Kraft einbricht, die Beine schwer werden. Die kritische Stelle auf jeder Marathonstrecke. Doch auch die Landkreis-Läufer haben nicht aufgegeben und sich bis ins Ziel gequält. Manuela Schwarz aus Finning kam nach 3:40 Stunden ins Ziel.

Das Team Finsterwalder Triathlon vom VfL Kaufering stellte vier Läufer. Dabei kam Stefan Kandler nach nur 2:59 Stunden an, Edwin Helmer brauchte 3:41 Stunden, Andy Mayer 3:43 und Matthias Zech 3:43. Rene Pfaffner und Otto Fischer aus Unterdießen kamen nach 3:10 beziehungsweise 3:27 Stunden an. Dr. Thomas Jülg aus Finning erreichte eine Zeit von 3:32 Stunden, zehn Minuten später lief Konrad Vogl aus Reichling über die Zielline. Christian Marx aus Landsberg brauchte 3:44 Stunden, Franz Sepp aus Reichling 4:34 und Stephan Mayer aus Dießen 4:44.

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