Die nächste Gebührenerhöhung?

Konsolidierung auf dem Eis

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Steht in der städtischen Eishalle die nächste Gebührenerhöhung an? Den HC Landsberg würde das vor erhebliche Probleme stellen.

Landsberg – Dem HC Landsberg drohen verkürzte Öffnungszeiten der Eishalle oder Erhöhungen der Eisgebühren – beides könnte den Amateurverein und seinen Nachwuchs vor große Probleme stellen.

Bei der Konsolidierung der Stadtfinanzen spielt auch der Kostenfaktor Eishalle eine Rolle, „FUN hat den Verein deshalb um eine Stellungnahme gebeten“, bestätigt Pressesprecherin Eva Schatz. Ursprünglich überlegte die Stadt, künftig erst ab 1. Oktober Eis zur Verfügung zu stellen. Inzwischen plant man mit dem 15. September, abgetaut werden soll bereits am 15. März.

Vor allem für die Nachwuchsmannschaften des HCL, die in den bayern- oder bundesweit höchsten Klassen spielen, dürfte das kaum praktikabel sein, da dort Anfang September der Pflichtspielbetrieb beginnt. Sollte der Verein auf andere Hallen ausweichen müssen, würde das wohl Zusatzkosten in fünfstelliger Höhe bedeuten.

Ob andernfalls die Tarife für das Eis erhöht werden sollen, kann man bei der Stadt noch nicht sagen. „Es wird versucht, das über die Öffnungszeiten zu regeln. Die Gebühren sind aber nicht in Stein gemeißelt“, sagt Schatz auf Anfrage des KREISBOTEN.

„Davon höre ich zum ersten Mal“, so HCL-Vorstand Markus Haschka. „Dann müssten wir uns auf eine völlig neue Situation einstellen.“ Bislang zahlt der Klub pro Saison rund 25000 Euro für die Eisnutzung.

Christoph Kruse

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