Nächste Niederlage

DJK Landsberg kassiert 70:92-Schlappe

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Selbst DJK-Tobscorer Xaver Egger (links) unterliefen gegen Schwabing krasse Fehler.

Landsberg – Seit Samstag mag in Landsberg niemand mehr von Platz 1 reden. In Schwabing gerieten die Lechstädter mit 70:92 unter die Räder. Es war die zweite Niederlage hintereinander und die dritte in den vergangenen fünf Partien. Das Schlimmste aus Landsberger Sicht: Die Pleite war verdient.

Eigentlich hatten sich die DJK-Spieler viel vorgenommen. Nach der knappen und überraschenden Niederlage eine Woche zuvor gegen Milbertshofen sann das Team gegen den Tabellenersten auf Wiedergutmachung – zumal man mit einem Sieg die Tabellenführung hätte zurückerobern können. Dass Schwabing bei normaler Form alles andere als unschlagbar war, hatte das Hinspiel gezeigt, dass die Lechstädter locker gewonnen hatten. Nur: Zur Normalform lief am Samstag kaum ein DJK-Spieler auf. Schon im ersten Viertel hatten die Gäste ihre liebe Mühe, den Rückstand in Grenzen zu halten.

Endgültig auf die Verliererstraße geriet Landsberg im zweiten Spielabschnitt. Während Schwa­bing offensiv immer wieder erfolgreich abschloss, hielt auf DJK-Seite nur Christopher Hoffmann mit drei Dreiern binnen einer Minute dagegen. Ansonsten gelang Geses Team nicht ein Korb, der Rückstand zur Pause war mit 19 Zählern dementsprechend fast schon eine Vorentscheidung.

Wer dennoch im Landsberger Lager den Glauben an eine Wende nicht verloren hatte, musste seine Hoffnungen spätestens im dritten Viertel begraben. Statt aufzuholen, gerieten die Gäste immer weiter ins Hintertreffen. Selbst Xaver Egger, sonst einer der konstantesten Leistungsträger im DJK-Team, unterliefen mehrere krasse Fehlpässe, und auch seine Dreier verfehlten an diesem Abend gleich reihenweise das Ziel. Am Ende musste sich der Landsberger Topscorer mit mageren sechs Punkten begnügen. Zwischenzeitlich sah es so aus, als könnte die Partie gar mit einem Debakel für die Landsberger enden, nachdem der Rückstand auf über 30 Zähler anwuchs. Doch in den letzten Minuten kämpften sich die Landsberger dank Marco Geidosch, der alle seine 13 Punkte in der Schlussphase erzielte, wieder heran. An der 70:92-Niederlage änderte das freilich nichts mehr.

„Wir haben alles gegeben, aber mehr war nicht drin“, resümierte Gese nach der zweiten Pleite in Folge. Nicht nur der Trainer dürfte froh sein, dass es für die Seinen die letzte Partie vor der Weihnachtspause war. Vier Wochen bleiben dem Tabellenvierten, bis am 12. Januar das nächste Spiel gegen Freising ansteht. Ob die Zeit reicht, die Niederlagen zu verarbeiten, wird sich dann zeigen

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