Sturm und Barsteiner bleiben "Riverkings"

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Da lacht der HCL-Sportvorstand (Christian Gerum, links) mit dem Vorsitzenden (Markus Haschka, rechts): Dennis Sturm bleibt eine weitere Saison bei den Riverkings.

Landsberg – Angeblich jagte ihn (nicht nur) die halbe Bayernliga, trotzdem hat sich Dennis Sturm entschieden, ein Riverking zu bleiben. Der HC Landsberg gab jetzt bekannt, dass einer der technisch auffälligsten Stürmer auch in der kommenden Saison im Landsberger Trikot aufläuft.

„Rookie des Jahres“ war der gebürtige Augsburger in seinem ersten Bayernliga-Jahr bei Pfaffenhofen, bevor er an den Lech wechselte. Der erst 22-jährige Angreifer, der einen Teil der Nachwuchsklassen in Kaufbeuren durchlief (und dort auch zu einem Zweitliga-Einsatz kam), zeigte sich in der vergangenen Saison mit 34 Punkten (18 Tore/16 Vorlagen) als einer der effektivsten HCL-Angreifer; lediglich Routinier Markus Rohde brachte es auf drei Zähler mehr.

Vorsitzender Markus Haschka ist sich sehr wohl im klaren, dass Sturm auch andere Optionen gehabt hätte. „Das Interesse anderer Vereine an unse- ren Spielern ist durchaus nachvollziehbar. Wir sehen das auch als Kompliment für unsere Arbeit. Um so mehr freuen wir uns, dass Dennis sich für unser Konzept entschieden hat.“ In Landsberg dürfte Sturm, der in seiner Freizeit auch in einer ambitionierten Band spielt, vermutlich allerdings auch mehr Freiheiten in der Terminplanung haben als bei höherklassigen Vereinen.

Wie Sturm hat sich auch Josef Barnsteiner entschieden, beim HCL zu bleiben – bei ihm kommt das nicht ganz überraschend. Der 21-jährige Verteidiger erblickte zwar in Schongau das Licht der Welt, spielt aber schon seit etlichen Jahren in Landsberg Eishockey. Sportvorstand Christian Gerum freut sich über die Personalie: „Josef ist ein Paradebeispiel für einen wichtigen Teamplayer. Obwohl er in der Scorerliste selten vorne zu finden ist, ist er ein enorm wichtiger Bestandteil der Mannschaft.“

Christoph Kruse

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