Zu starker Aufsteiger

HSB Landsberg verliert bei den Green Devils

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Ellenbogen raus und durch! Gegen Schrobenhausen nutzte diese von Michael Teichner (Foto) angewandte Methode auch nichts: die HSB Landsberg verlor 80:93.

Landsberg – Vor einer „Wahnsinnskulisse im Devils Dome“ haben die Jungs von Coach Roman Gese in einem packenden, spannenden und hochemotionalen letzten Auswärtsspiel der Saison den Kürzeren gezogen. Die HSB Landsberg unterlag beim Aufsteiger Schrobenhausen mit 93:80 Punkten.

Mit der bewährten „Starting Five“ Kapitän Michi Teichner, Lukas Klocker, Lorenz Hüper, Mateusz Bobrowski und Magnus Sauter lief die HSB auf. Von Beginn an entwickelte sich im ausverkauften Devils Dome ein schnelles und packendes Spiel, mit dem besseren Start für die Lechstädter. Landsberg hatte die Nase bereits mit 3:7 vorn, ehe Schrobenhausen nach acht Punkten in Folge erstmals in Führung ging.

Aber Landsberg blieb dran und konnte in der siebten Spielminute durch Lukas Klocker zum 15:15 ausgleichen. Nach Assist von Marc-Oliver Siegwardt gelang Lorenz Hüper mit seinem ersten Dreier kurz darauf die erneute Führung zum 15:18 und mit einem „Buzzer Beater“ von Pierre Welz endete das erste Viertel mit 17:21.

Im zweiten Abschnitt starteten die Gastgeber mit einem 7:0-Lauf, ehe die Landsberger in der 13. Spielminute durch Marc-Oliver Siegwardt erstmals wieder trafen (24:23). Das Spiel nahm weiter an Intensität zu und Landsberg konnte in der 15. Minute zum 30:30 ausgleichen. Angetrieben von einer Wahnsinnskulisse legten die Green Devils einen 13:2-Lauf aufs Parkett und verwandelten die Halle in einen wahren Hexenkessel. Zwei Minuten vor Ende des zweiten Viertels waren die Gastgeber, die immer den schnellen Abschluss suchten, bereits auf 43:32 davongezogen. Mit einem 10 Punkte-Vorsprung (47:37) für Schroben- hausen ging es für beide Teams in die Halbzeitpause.

Hohes Tempo

Nach der Pause gehörten zwar die ersten Punkte den Lechstädtern, doch dann zog Schrobenhausen, von seinen Fans frenetisch angefeuert, mit schönen Fastbreaks unaufhaltsam auf 57:40 davon. Landsberg nahm die Auszeit und kam danach, auch durch bessere Defense wieder besser ins Spiel. Nun waren die HSB-Jungs am Drücker. Niki Brakel startete die Aufholjagd der Landsberger, die nun ihrerseits mit einem 12:0-Lauf zum 60:60 ausgleichen konnten. Doch trotz großem Kampf, allen voran Kapitän Michi Teichner, musste die Heimerer Truppe dem hohen Tempo Tribut zollen und Schrobenhausen konnte mit der Sirene auf 67:62 erhöhen.

Bis zur 33. Spielminute beim Stand von 73:70 im letzten Abschnitt waren die Landsberger noch in Schlagdistanz, doch Pech im Abschluss und vor allem ein Gegner, der nun auf einer Welle der Euphorie getragen wurde, besiegelten letztendlich mit 93:80 die Niederlage der Lechstädter.

Am kommenden Samstag bestreiten die Landsberger Basketballer um 19 Uhr im Sportzentrum gegen die TSV Schwaben Augsburg ihr letztes Saisonspiel und hoffen auf zahlreiche Unterstützung ihrer Fans.

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