Spürbarer Umbruch

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Schmerzhafter Abgang: Stefan Strohhofer schnürt seine Stiefel fortan für den TSV Schwaben Augsburg.

Landsberg – Am Montag leitete Roland Krötz sein erstes Training als Cheftrainer. Mit dabei waren jede Menge neue Gesichter, doch auch weitere Abgänge sind bestätigt.

Schon vor Saisonende waren einige personelle Veränderungen bekannt geworden: Den scheidenden Armin Sanktjohanser (Jahn Landsberg), Thomas Spannenberger (Neugablonz), Sebastian Nuscheler (unbekannt), Maximilian Süli (Kaufbeuren), Arek Wochnik (TSV II) und Peter Knechtel (Pause) standen die Zugänge Sebastian Bonfert, Philipp Beigl und Jonas Meichelböck gegenüber (alle Memmingen). Nun nimmt das Transferkarussell weiter Fahrt auf: Während es Qendrim Beqiri nach Dachau zieht, wird Stefan Strohhofer künftig für Schwaben Augsburg auflaufen. Neu im Trikot des TSV sind die Abwehrspieler Lukas Göttle (Kaufbeuren) und Andreas Bein­hofer (Fürstenfeldbruck). Aus Kaufering kehrt Daniel Neuhaus zurück, Angreifer Martin Hennebach kommt aus Neugablonz. Auch den Zugang von Verteidiger Pascal Leyer aus Kottern kann Abteilungsleiter Robert Michel, der das vordere Tabellendrittel anstrebt, mittlerweile bestätigen. Die Planungen seien damit abgeschlossen.

Schon beim ersten Testspiel diesen Mittwoch gegen Geretsried wird Krötz als Hauptverantwortlicher an der Linie stehen. Auch für ihn selbst sei der Abgang Sven Kresins „sehr überraschend“ gekommen, nach einer kurzen Bedenkzeit gehe er die neue Herausforderung, die er auch persönlich als „Chance“ begreift, aber hochmotiviert an. „Schluss­endlich ist es mir leicht gefallen. Ich kenne die Mannschaft, die Liga, den Verein und das Umfeld.“ Als „kommunikativen, umgänglichen aber auch erfolgsorientierten Typ“, beschreibt sich Krötz selbst. Seine wichtigste Aufgabe sei es nun, den großen Umbruch in der Mannschaft zu moderieren, eine Einheit zu formen und dieser seine Spielweise zu vermitteln. „Grundlegende“ Änderungen seien aber nicht angedacht. Wie schon unter Kresin strebe er einen strukturierten, einfachen Fußball an mit schnellem Umschaltspiel nach vorne. „Sven hat den Verein und mich geprägt, aber natürlich werde ich nun verstärkt meine Ideen einbringen.“ Das Ziel müsse lauten, sich zunächst von den unteren Tabellenregionen fernzuhalten und schnell zu punkten.

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