Knackiges Auftaktprogramm

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„Auftakt dahoam“: Am Sonntag starten die Handballer in die Bezirksoberliga-Saison.

Landsberg – Mit einem anspruchsvollen Auftaktprogramm beginnt für die Landsberger Handballer am kommenden Sonntag, 2. Oktober, die Spielzeit in der Bezirksoberliga. Um 16 Uhr trifft man zu Hause im Sportzentrum auf die HSG Dietmannsried/Altusried. Der Gegner ist aus der Landesliga abgestiegen und sicher einer der Aufstiegsaspiranten.

Danach geht es nach Pullach, ein traditionell heimstarker Gegner. Und dann kommt es am 15.Oktober wieder im Sportzentrum zum Heimderby gegen die SG Kaufbeuren/Neugablonz. Nachdem sie letztes Jahr gerade noch in die Bezirksoberliga rein gerutscht waren, haben die ambitionierten Kaufbeurer eine ganz starke Saison gespielt und sich noch weiter verstärkt.

Nach der überraschend erfolgreichen letzten Spielzeit müssen die Landsberger erstmal Abgänge verkraften. Johannes Kauter wechselte zum TuS Fürstenfeldbruck II, Alex Neumeyer zum TSV Haunstetten II und Torhüter Dubravko Grgic hat sich dem TSV Herrsching angeschlossen. Das sind alles Landesliga Teams, nachvollziehbar, dass Spieler die Chance höherklassig spielen zu können, nutzen wollen.

Bisher gibt es keine Zugänge, so hatte Trainer Sofian Marrague die Aufgabe aus dem vorhandenen Kader wieder eine schlagkräftige Mannschaft aufzustellen. „Die Abgänge sind schon bedauerlich, ich wünsche den Jungs aber auch alles Gute, ich hoffe sie können sich dort bewähren“, meint er „aber deshalb verfallen wir nicht in Panik. Wir sind breit aufgestellt und die Jungs hängen sich voll rein. Die Abgänge erfordern aber taktische Umstellungen sowohl im Angriff als auch in der Abwehr. “

So ergeben sich noch mehr Chancen für Spieler der zweiten Reihe und die eigene Jugend. Aus dem Nachwuchs trainieren bereits Johnny Giez, Roderic Fonteyne und Finn Meier mit und sollen an das Niveau der Mannschaft heran geführt werden und dafür ist Sofian Marrague genau der Richtige.

Auch wenn es gleich voll losgeht, mahnt doch Abteilungsleiter Roland Neumeyer zu Geduld und einer realistischen Sichtweise. „Jeder muss sich klar machen, Sofian und die Mannschaft haben im letzten Jahr aus beschränkten Mitteln sehr viel gemacht. Das wird in der neuen Saison nicht so einfach wieder möglich sein. Ich denke, man muss Geduld haben und dann auch honorieren, was dabei raus kommt.“

Gemischt sieht Sofian Marrague die Vorbereitung, „die Beteiligung und das Engagement waren gut, leider konnten wir aus den verschiedensten Gründen selten in Bestbesetzung die Vorbereitungsspiele bestreiten. Gemacht haben wir einige. Von daher müssen wir sehen, wo wir jetzt stehen. Aber ich traue der Mannschaft einiges zu. An einem guten Tag sind wir auch zu einer Überraschung gegen einen so starken Gegner wie Dietmannsried/Altusried in der Lage“.

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