Ein dickes Polster

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Zur Saisonhalbzeit ist Luca Göttlicher Spitzenreiter in gleich zwei Rennserien.

Schwifting – Lucky Luc setzt seine Siegesserie fort: Sowohl am Erzgebirgsring, als auch am Cirquit de Zuera in Spanien kam er als Erster durchs Ziel. Damit liegt er weiterhin in gleich zwei Rennserien in Führung, der Abstand zur Konkurrenz wächst Zähler um Zähler an.

Am Erzgebirgsring in Lichtenberg saß Luca Göttlicher für den dritten Termin der Klasse Simson GP im Sattel. Beide Rennläufe der Klasse Open 50 entschied der Schwiftinger auf seiner Maschine, einer Lang Tuning NSR 50, mit Poleposition, der schnellsten Rennrunde und zwei unumstrittenen Siegen klar für sich. Als jüngster Sieger seit Bestehen dieser Serie dominierte Lucky Luc damit in der laufenden Saison alle ausgetragenen sechs Rennläufen mit teils deutlichen Erfolgen. Nach der Hälfte der zu absolvierenden Termine führt er die Tabelle mit der maximal möglichen Punktzahl von 150 Zählern an. In der Königsklasse zur Open 85 liegt er derzeit auf Platz 3.

Doch auch international hat Luca bereits einen Fuß in der Tür: Am vorvergangenen Wochenende stand das vierten Renne der spanischen Meisterschaft Promovelocitat in Zuera auf dem Programm. Auf dem schnellen und 1.750 Meter langen Kurs nahe Saragossa, zeichnete sich bereits beim freien Training ab, dass für die spanische Konkurrenz kein Weg am neunjährigen Deutschen vorbei führen würde. „Optimal vorbereitet ging es Sonntagmorgen direkt in die zwei Qualifikationsläufe“, blickt Vater Herwig Göttlicher zurück. „Nur aufgrund eines kleinen Fehlers verpasste Luca die Poleposition knapp.“ Damit ging es vom 2. Startplatz aus in die beiden Rennläufe.

Im ersten Durchgang gelang dem Schwiftinger die von allen Promo 2-Piloten schnellste gefahrene Runde am Wochenende. Für Göttlicher eine starke persönliche Verbesserung um gleich fünf Sekunden im Vergleich zum Vorjahr. „Auch im zweiten Lauf setzte er seine Performance fort und fuhr trotz stark abbauenden Hinterradreifen ein schlaues Rennen, zum zweiten Tagessieg“, freut sich Vater Herwig. „Eine unglaubliche, so noch nicht da gewesene Leistung eines deutschen Nachwuchspiloten in dieser Serie.“

In der spanischen Konkurrenz liegt die Schwiftinger Nachwuchshoffnung mit einem Polster von 70 Punkten auf seinen schärfsten Verfolger vorne. Sieben Laufsiege in Folge und 186 von 200 möglichen Punkten untermauern den 1. Platz 1 in der Meisterschaft zur Promo 2-2T .

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