Schrötter nur auf Rang 21

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Das letzte Saisonrennen in Valencia schloss der 19-jährige Marcel Schrötter bei schwer einschätzbaren Wetterverhältnissen auf Rang 21 ab.

Pflugdorf – Marcel Schrötter musste sich zum Abschluss der WM-Saison beim Gran Premio de la Comunitat Valenciana nach einer kampfstarken Leistung mit Rang 21 zufrieden geben. 

Nach einer tollen ersten Rennhälfte auf regennasser Fahrbahn kam der junge Pflugdorfer bei abtrocknenden Bedingungen zusehends in Schwierigkeiten und konnte sein hohes Tempo in Schlussphase nicht halten.

Schrötter leistete beim letzten Saisonrennen im spanischen Valencia viel Entwicklungsarbeit für sein Team Desuaces La Torre SAG. Jedoch musste er wegen eines Wetterumschwunges  wieder auf altbewährte Teile zurückrüsten und während dem Warm Up mit der Abstimmungsarbeit dann wieder von vorne beginnen. Bei leichtem Regen gelang dem 19-Jährigen ein mustergültiger Start ins Rennen. Während der ersten Rennhälfte lieferte sich Schrötter bei immer wieder einsetzendem Nieselregen rundenlange Positionskämpfe, bei denen er sich zumeist auch erfolgreich durchsetzten konnte. Aber ab dem letzten Renndrittel begann die Fahrbahn abzutrocknen und der Bimota-Pilot verlor immer mehr das Vertrauen in die schwer einschätzbaren Streckenverhältnisse.

Nach anstrengenden 27 Runden sah er schließlich als 21. die Zielflagge. „Dieses Rennergebnis ärgert mich ein wenig, weil wir meiner Meinung nach besser hätten abschneiden können“, so Marcel Schrötter. Doch obwohl er nach seinem Klassenwechsel im vergangenen Sommer ohne Punktegewinn bleib, blickt er mit Genugtuung auf die zweite Saisonhälfte zurück und ist mit seiner Entwicklung in der momentan am härtesten umkämpften Grand-Prix-Kategorie zufrieden. „Insgesamt betrachtet kann sich mein Aufstieg in die Moto2 soweit sehen lassen“, erklärt Schrötter. „Ich denke, wir können stolz auf unsere Arbeit sein.“

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