Im Kiesbett versenkt

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Marcel Schrötter verpasst in Jerez ein Punkteergebnis durch einen Sturz in Runde 9 – ein unglückliches Ende eines sonst starken Wochenendes.

Pflugdorf – Überaus vielversprechend verlief der Gran Premio de Espana für den Tech-3-Piloten Marcel Schrötter. Er qualifizierte sich für den neunten Startplatz. Doch in der neunten Runde kam er von der Strecke ab und versenkt damit die Chance auf ein gutes Ergebnis im Kiesbett.

Nach einem guten Start in das Rennen verlor Schrötter allerdings einige Positionen, doch er steckte keinesfalls zurück und versuchte trotz Schwierigkeiten alles, um von Position 14 im Rennen den Rückstand wieder aufzuholen. Im neunten Umlauf passierte jedoch das Missgeschick, als er wegen eines Schaltfehlers von der Piste abkam und im Kiesbett stürzte. In zwei Wochen beim Heimrennen seines Teams in Le Mans will er auf den beeindruckenden Leistungen dieses Wochenendes aufbauen. „Dieses Rennen hätte nicht frustrierender enden können. An den Trainingstagen lief es besser als erwartet, beziehungsweise es ging alles spielerisch leicht von der Hand. Auch heute Vormittag während dem Warm Up, als wir noch ein paar Dinge durchprobiert hatten, habe ich mich super wohl gefühlt. Mit diesem Rhythmus hätte ich locker in den Top-10 mithalten können. Aber im Rennen kam alles anders. Von Beginn an habe ich mich sehr unwohl gefühlt und womöglich haben die heißen Temperaturen im Gegensatz zu heute Morgen dazu beigetragen, dass das Feedback vom Motorrad komplett anders war“, so der 21-Jährige. Darüber hinaus seien Schaltprobleme hinzugekommen, weshalb er schließlich auch gestürzt sei. Schrötter: „Im Prinzip war es ein harmloser Umfaller im Kiesbett, aber das Motorrad hatte einiges abbekommen und zudem ließ es sich nicht mehr starten. Bis zum Rennen war es ein starkes Wochenende, weshalb ich noch mehr verärgert bin, dass nichts dabei herausgekommen ist.“

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