Keine Chance auszuweichen

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Im tschechischen Brünn hatte Marcel Schrötter (23) das Pech auf seiner Seite und kollidierte kurz vor Rennende mit einem Kontrahenten.

Pflugdorf/Brünn – Glück im Unglück hatte Marcel Schrötter beim letzten Rennen im tschechischen Brünn: Nach einem Ausritt auf das Kiesbett und einem schweren Sturz kurz vor Ende des Rennens blieb der 20-jährige Pflugdorfer zwar unverletzt – aber auch ohne WM-Punkte.

Zunächst begann das zehnte Saisonrennen für den Pilot des spanischen Maptaq SAG Zelos Team recht verheißungsvoll: Schrötter qualifizierte sich für Startplatz 11. In Runde drei allerdings kam es zu einer Kollision mit seinem Teamkollegen Xavier Simeon. Die Folge: „Während er halbwegs seine Linie halten konnte, musste ich allerdings einen Ausflug ins Kiesbett machen“, erklärt Marcel Schrötter.

Der 20-Jährige verdaute diesen Rückschlag erstaunlich schnell und startete von Position 31 eine rasante Aufholjagd auf den 15. Rang. „Zumindest ein Punkt lag in Reichweite für mich“, sagt Schrötter. Jedoch hatte der Franzose Mike di Meglio wenige Runden vor Rennende unmittelbar vor Schrötter einen schlimmen Unfall. Der Kalex-Pilot konnte di Meglios Motorrad nicht mehr ausweichen und kam ebenfalls zu Sturz. „Ich hatte überhaupt keine Chance, seinem Motorrad auszuweichen.“

Bei diesem Unfall blieb Schrötter vollkommen unversehrt und hatte damit noch Glück, auch wenn er kein zählbares Ergebnis einfuhr. Er bleibt mit seinen 22 Punkten weiterhin auf Rang 17 in der WM-Wertung. „Brünn ist daher schnellstens abzuhaken und ich bin froh, dass es nächstes Wochenende schon wieder in Silverstone weitergeht“, so der junge Rennfahrer.

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