Unter den Top Ten

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Endlich kann Marcel Schrötter aufatmen: Er hat in Jerez seine erste Top-10-Zialankunft geschafft.

Pflugdorf – Aufatmen und Erleichterung beim 22-jährigen Moto2-Pilot Marcel Schrötter: Nach einem schwierigen Start in die Meisterschaft zeigte der Pflugdorfer im vierten Saisonrennen eine kampfstarke Leistung, dank der sich der Tech-3-Pilot im Ziel über seine erste Top-10-Zielankunft in diesem Jahr freuen durfte. Der Schlüssel zu diesem tollen Resultat war eine starke Anfangsphase des Rennens, die in der Vergangenheit zumeist seine Schwach- stelle war.

„Dieses Top-Ten-Ergebnis hier in Jerez tut gut, nachdem die ersten Rennen eigentlich nur Durchschnitt waren”, so Schrötter nach dem Rennen. Trotzdem seien seine Ziele höher angesiedelt. Dieses Resultat sei aber auf jeden Fall zum richtigen Zeitpunkt gekommen und sei nicht nur für ihn selbst eine Erleichterung, sondern auch für das gesamte Team. 

„Dieser zehnte Rang gibt uns einen Motivationsschub”, so der 22-Jährige weiter. „Ich freue mich aber nicht nur über das Ergebnis oder die gesammelten Punkte, sondern auch über den Rennverlauf aus meiner Sicht.” Er habe viel mehr gekämpft und eine starke erste Runde gehabt, in der er zwei, drei Positionen gutmachen konnte. Schrötter: „Von dem her war das heutige Rennen ein Schritt in die richtige Richtung und es bestätigt auch, dass ich hart an mir selbst arbeite. Das hat sich mein Team verdient, denn sie erledigen immer einen großartigen Job, aber sobald ich die ersten Runden verpatze, so wie es in den vergangenen Rennen der Fall war, sind natürlich alle Anstrengungen wertlos.” 

In Jerez sei er allerdings gut gestartet und habe seine Position immer vehement verteidigt. Darüber hinaus habe er versucht, fehlerfrei zu bleiben und keine Zeit zu verlieren. Man habe bestimmt nicht den besten Top-Speed gehabt, was die Angelegenheit nicht einfacher machte und zudem habe Schrötter selbst auch ein leichtes Problem mit einem verkrampften Unterarm gehabt. 

„Von dem her konnte ich nicht 100 Prozent pushen und ich versuchte während des Rennens den Arm zu entlasten, indem ich meine Bremspunkte früher wählte”, so der Tech-3-Pilot. „Schade, dass dieses Problem aufgetaucht ist, ansonsten hätte ich an Marquez und Corsi dranbleiben können”, so Schrötter weiter. „Nichtsdestotrotz haben wir einen guten Schritt vorwärts erzielt, so wie dieses Wochen- ende ausgegangen ist und für uns beginnt die Saison erst jetzt.”

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