Stufe um Stufe

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Das ersehnte Ziel, den „Mount Everest“ endlich erreicht: Michi Engelicht.

Penzing – Beim „schwersten Treppenlauf der Welt“ in Radebeul wollen 79400 Stufen bezwungen werden. Zusammen mit 64 weiteren Teilnehmern überwand FT Jahn Langstreckenläufer Michi Engelicht diese Hürde in 16 Stunden und 50 Minuten und sicherte sich damit den 4. Platz.

Eine verrückte Idee ließ FT Jahn Langstreckenläufer Michi Engelicht nicht mehr los, er wollte den Mount Everest im Himalaya bezwingen, jedoch ohne Sauerstoffmaske, Eis und Schnee. Diese Idee allerdings hatten schon andere Läufer, welche in Radebeul 2005 den Sächsischen Mount Everest Treppen-Marathon gründeten. In den malerisch gelegenen Weinbergen baute 1747 August der Starke eine Treppenverbindung vom Weingut Hoflößnitz zum Spitzhaus, von welchem man einen wunderbaren Ausblick über das Elbtal, Radebeul und sogar Dresden hat. 

Und diesen Ausblick konnten auch heuer wieder einige Läufer aus sieben Nationen beim 10. Ultra Treppenlauf genießen, soweit das die körperliche Verfassung zuließ. Ganze 84390 Streckenmeter, also zwei komplette Marathons mit insgesamt 8848 Höhenmetern in 100 Runden, jeweils 843,5 m lang und 397 Stufen, waren zu bewältigen. Ganze 65 Teilnehmer sind zu diesem Spektakel zugelassen, mehr kann die Treppe beim Rauf und Runter nicht verkraften. Jedoch kommen aus allen Erdteilen Anfragen von Sportlern, die bei diesem schwersten Treppenlauf der Welt mit dabei sein wollen. Und genau dieser Herausforderung stellte sich FT Jahn Langstreckenläufer Michi Engelicht. 

Wohl trainiert machte er sich beim Startschuss auf dem Spitzhausberg nachmittags um 16 Uhr auf den Weg, beziehungsweise auf die Stufe. Bei hervorragender Versorgung durch den Veranstalter hielt er entschlossen Stufe für Stufe den ganzen Tag und die folgende Nacht wacker durch. In einer hervorragenden Zeit von 16 Stunden und 50 Minuten erreichte Michi Engelicht aus Penzing bereits am Vormittag um 8.50 Uhr mit einem Kirschblütenzweig, welchen Maskottchen Clara, die 10-jährige Tochter des Veranstalters, jedem Läufer vor der letzten Runde in die Hand drückte, als viertbester von schlussendlich 25 Finishern das ersehnte Ziel, den „Mount Everest“.

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