Fehlende Abstimmung

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Im ersten Rennen für sein neues Team Tech 3 konnte Marcel Schrötter nach einem Sturz keine Punkte holen.

Pflugdorf/Katar – Mit gemischten Gefühlen beendete Marcel Schrötter das erste Saisonrennen in Katar. Zunächst passierten ihm zwei schwerwiegende Fehler und schließlich stürzte er. Dennoch kann er ein positives Fazit ziehen.

Nach einem fatalen Fehler am Start und wenig später einem weiteren Fehler dauerte es eine Weile, ehe Schrötter beim WM-Auftakt in Schwung kam. Mit einem Motorrad, dass im Vergleich zum Qualifying am Vorabend einen weiteren Schwachpunkt hatte, nämlich ein stark durchdrehendes Hinterrad, fuhr der 21-Jährige dann allerdings konstant konkurrenzfähige Rundenzeiten ein und holte zügig Positionen auf.

Der Mistral-Pilot war drauf und dran sich bis in die Punkteränge nach vorne zu kämpfen, ehe ihm in Runde zwölf beim Anbremsen das Vorderrad wegrutschte und er stürzte. Der Saisonstart endete somit mit gemischten Gefühlen.

Einerseits überwog die Enttäuschung über den Ausfall und dadurch ein starkes Rennergebnis verpasst zu haben. „Wegen der massiven Probleme an den Trainingstagen konnten wir zu keiner Zeit an einer vernünftigen Abstimmung arbeiten“, meint Schrötter. „Dies führte mitunter zu Schwierigkeiten beim Bremsen, was letztendlich auch die Ursache für meinen Ausrutscher übers Vorderrad war.“

Ermutigende Leistung

Auf der anderen sind die Leistungen Schrötters während dem Qualifying und im Rennen nach der Anfangsphase bis zum Sturz sehr ermutigend, da es der Racer geschickt verstand sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. „Schade, denn heute hätte ich ein gutes Rennen fahren können und selbst mit diesem Motorrad wäre relativ locker ein Top-10-Ergebnis drinnen gewesen“, so das Fazit des Rennfahrers aus dem Lechrain.

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