Moto2-Pilot Marcel Schrötter:

Premiere in der ersten Startreihe

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Will „auf der Bremse aggressiver“ werden: Marcel Schrötter (23) aus Pflugdorf, der beim Grand Prix in Mugello „nur“ Zwölfter wurde.

Pflugdorf/Mugello – Nach dem sensationellen 3. Startrang von Marcel Schrötter für den Moto2 Gran Premio d’Italia in Mugello am Sonntag war der zielstrebige Racer aus Pflugdorf mit Rang 12 nach 21 anstrengenden Runden nicht zu 100 Prozent einverstanden.

Gleichwohl: Zum fünften Mal in ebenso vielen Saisonrennen fuhr er in die Punkterängen und liegt aktuell in der WM-Wertung auf Rang 15.

Schrötter, der sich seit dem WM-Auftakt in bemerkenswerter Form befindet und in jedem Grand Prix bislang in diesem Jahr Punkte sammelte, brillierte auch an den Trainingstagen in Italien mit extrem schnellen Rundenzeiten. Als Belohnung für diese starke Performance durfte er sich am Samstagnachmittag mit seinem Team Desguaces La Torre SAG über den 3. Startplatz freuen.

Mit der Erwartungshaltung für das Rennen, das übrigens bei herr­lichem Frühsommerwetter über die Bühne ging, blieb man dennoch realistisch und man hatte ein Top-8-Ergebnis ins Auge gefasst. Schrötter fuhr dann auch ein fehlerfreies Rennen, bis eben auf die Tatsache, dass er über die Distanz zu verhalten unterwegs war. Schon in der Auftaktrunde büßte er bei den üblichen wilden Gerangel der Moto2-Meute einige Positionen ein.

„Obwohl wir unser Ziel erreicht haben, nämlich jedes Rennen in den Punkteränge zu beenden, bin ich über das Resultat etwas enttäuscht“, sagt Schrötter. Bereits in der Auftaktrunde habe er die Top-8-Platzierung vermasselt, als er auf Rang 10 aus der ersten Runde zurückkam. „Ich hielt mich in einer Gruppe auf, die langsamere Rundenzeiten fuhr als ich wirklich fahren konnte“, so der Kalex-Pilot, „aber anstatt zu ver­suchen, meine Vorderleute zu überholen, musste ich feststellen, dass irgendetwas nicht stimmte. Ich war zu zaghaft unterwegs und konnte deshalb keine Positionen gutmachen.“

Für die nächsten Rennen hat sich Schrötter vorgenommen, „auf der Bremse aggressiver“ zu werden. In Le Mans sei es ähnlich verlaufen und alles deute daraufhin, dass dies „unser Hauptproblem in den Rennen“ ist. „Daran müssen ich mit Nachdruck arbeiten.“

Während der Trainings hat der Pflugdorfer Racer sein Potenzial schon mehrmals aufgedeckt , der 3. Startplatz in Mugello zeigt, wozu er über eine Runde im Stande ist. Und weil nach dem Rennen vor dem Rennen ist, legte Schrötter in Mugello noch ein paar Tests ein, um besser vorbereitet nach Montmelo gehen zu können. Der Grand Prix in Spanien steht für 16. Juni auf dem Programm.

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