Da geht noch mehr

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War mit Marina Hereth beste Werferin (je sechs Tore) gegen die HSG Würm-Mitte II: Raphaela Urban.

Landsberg – Ihre Siegesserie haben die Handballerinnen des TSV Landsberg am Wochenende in einem beeindruckenden Auftritt vor eigenen Publikum fortgesetzt: Gegen die HSG Würm-Mitte II fuhren sie einen 28:23-Erfolg ein und stehen damit weiterhin ohne Punktverlust an der Spitze der Bezirksliga.

Zwar fehlen etliche Verletzte immer noch – das Lazarett lichtet sich nur langsam – und einige Spielerinnen waren zu allem Übel angeschlagen. Doch mit großer mannschaftlicher Geschlossenheit, klugem und diszipliniertem Spiel waren die Leichtathletinnen eindeutig die bessere Mannschaft. Trotz längerer Spielpause präsentierten sich die TSV-Damen von Beginn an hellwach. 

Mit druckvollem Spiel nach vorne ging Landsberg gegen den bisherigen Tabellendritten gleich in Führung (4:2/4.) und gab diese im weiteren Verlauf auch nicht mehr ab. Angeführt von der sicheren Raphaela Urban fand man auch gegen die überraschenden Schlagwürfe der Gäste immer die richtige Antwort und konnte den Vorsprung noch etwas ausbauen (8:5/16.). Die HSG kämpfte sich dann noch mal heran (10:9/18.), als man ihr etwas zu viel Raum ließ. Aber mit einer offensiveren TSV-Abwehrarbeit stoppte man die Aufholjagd der „Würmer“ und ließ bis zur Pause keine Gegentreffer mehr zu. Mit viel Bewegung im Angriff erspielte man sich selbst schöne Chancen und nutzte diese noch zu vier Treffern, so dass es mit einem beruhigenden 14:9 in die Kabine ging. 

Aber so einfach wollte sich die HSG dann doch nicht geschlagen geben. Zu Beginn der zweiten Hälfte machten sie richtig Druck und brachte mehr Tempo in ihr Spiel, so verkürzten sie auf 17:14 (35.). Doch die Gastgeberinnen ließen sich nicht aus ihrem Konzept bringen und überstanden diese Phase unbeschadet. Jetzt traf man auch von außen immer besser und baute den Vorsprung weiter aus (25:18/50.). Als zum Ende hin die Kräfte etwas schwanden, kamen die Gäste noch etwas heran (27:23), aber im Gegenzug stellt Landsberg wieder den alten Abstand her. Den Schlusspunkt setzte Veronika Stöcker im Tor und hielt in der 60. Minute noch einen Siebenmeter, so dass es beim 28:23 blieb. „Ein beeindruckende Leistung“, lobte Trainer Falko Jahn seine Mannschaft nach dem Spiel. „Umso mehr, wenn man weiß, wer alles angeschlagen in das Spiel gegangen ist und wer noch komplett fehlt. Man sieht was diese Mannschaft mit konzentriertem und diszipliniertem Spiel leisten kann. Das Potenzial ist noch lange nicht ausgeschöpft.“ 

Für den TSV Landsberg spielten: Veronika Stöcker Monika Buuk, Lena Hierstetter (3), Marina Hereth (6), Raphaela Urban (6/1), Barbara Bonfert, Franziska Kemeny, Lena Hermann (2), Lisa Hierstetter (5/4), Christine Bachmann, Stella Makella (2) Teresa Knöferl (1), Sandra Kohlberg, Jessica Menius (3).

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