Auf der großen Bühne

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Penzings Stockschützen Stephan Ruile, Florian Lechle, Michael Wurmser und Matthias Peischer (v. links) stehen vor der Teilnahme am größten Turnier ihrer Sportart.

Penzing– Am kommenden Sonntag steht den Eisstockschützen des FC Penzing eine völlig neue Erfahrung bevor. Denn die Herrenmannschaft mit Matthias Peischer, Michael Wurmser, Stephan Ruile und Florian Lechle tritt am österreichischen Weißensee in Kärnten beim 1. Internationalen Servus Alpenpokal an. Sportlich wie organisatorisch wird einiges geboten sein.

Nach dem Gewinn des Deutschen Pokalwettbewerbs nominierte der deutsche Eisstockverband die Penzinger Stockschützen für die Teilnahme am 1. Servus Alpenpokal. Dieser gelte als weltweit größtes Eisstockturnier und der österreichische Brause-Konzern Red Bull strebe ein sportliches Großevent an, so Stephan ­Ruile. Neben dem Geschehen auf dem Eis seien auch ein breites Unterhaltungsprogramm sowie eine dreistündige Liveübertragung im Fernsehen geplant.

Internationales Flair

Qualifiziert sind neun österreichische Bundeslandsieger, je drei Mannschaften aus der Schweiz, Italien und Deutschland komplettieren das Teilnehmerfeld. In nationalen und internationalen Gruppen treten die Teams gegeneinander an.

Dabei rechnen sich die Penzinger nicht allzu große Chancen auf den Sieg aus. „Der Modus ist knallhart. Jeder Schuss entscheidet und jeder kann jeden schlagen“, so ­Matthias Peischer. In jedem Fall werde Flexibilität gefragt sein. Denn beim Finalturnier haben er und seine Mitstreiter sich in allen Disziplinen des Stocksports zu beweisen. Neben dem Zielschießen, in dem alle vier Teammitglieder in die Zielringe zu maßen haben, gilt es für zwei Akteure, beim Weitschießen zu bestehen. Sollte sich das Quartett für das Halbfinale qualifizieren, ginge es dort im Mannschaftsschießen und damit dem Lieblingswettbewerb der Penzinger weiter.

Ungewohnt wird für die Penzinger das Natureis am Weißensee sein. „Wir sind bei unseren Wettkämpfen Kunsteis gewohnt und durch die warmen Winter der vergangenen Jahre haben wir so gut wie nie auf Natureis geschossen“, blickt Stephan Ruile voraus.

Training auf Natureis

Um sich auf diese Herausforderung einzustellen, haben die Penzinger die kalten Tage im Januar genutzt und auf Ihrer Sommerpflasterbahn eine Eisbahn aufgespritzt. Ob dieses Training geholfen hat, wird nicht nur das Fernsehpublikum, sondern auch die mehr als 8.000 erwarteten Zuschauer vor Ort beurteilen.

Dass Eisstockschießen zu den Randsportarten zählt und sonst im Fernsehen bei der Sportübertragung eher eine untergeordnete Rolle spielt, damit wissen die Stockschützen mittlerweile umzugehen. Umso mehr freuen sich die Penzinger nun auf ihren Bildschirmauftritt. Servus TV überträgt am Sonntag ab 13 Uhr live.

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