Fehler machten die anderen

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Die Talfahrt ist gestoppt: Die Penzinger Volleyballerinnen siegten auswärts gegen Bad Grönenbach 3:0.

Penzing – Im Kellerduell hat der FCP gegen Bad Grönenbach die Nase vorn und siegt auswärts souverän mit 3:0. „Diesmal waren wir spielerisch und auch psychisch stabil – und schon machen die anderen die Fehler“, freute sich Franziska Helmer nach dem Spiel. Sie war diesmal die einzige Diagonalspielerin und überzeugte auf ihrer Position. Aber auch alle anderen Teammitglieder konnten diesen Samstag endlich die Leistung abrufen, die für einen Sieg in der Landesliga nötig ist.

Der Beginn war auf beiden Seiten des Netzes eher verhalten, und Penzing lief ab Beginn einigen Punkten Rückstand hinterher. An diesem Tag schienen vor allem die Annahme/Abwehr und der Block endlich stabil zu funktionieren. Beim Stand von 19:24 für die Heimmannschaft kam Caro Zach zum Aufschlag – und sie behielt die Nerven: Mit sechs erfolgreichen Aufschlägen in Folge sicherte sie der Mannschaft die Möglichkeit diesen Satz noch gewinnen zu können. 

Auch Trainer Franz Babl bewies in dieser Phase ein glückliches Händchen. Er wechselte für Barbara Reisacher Außenangreiferin Andrea Epp ein, die in dieser wichtigen Phase die Annahme perfekt zur Zuspielerin brachte und auch den entscheidenden Lob-Punkt zum 24:24 setzte. Beflügelt von dieser Aufholjagd machte Penzing den Sack zu und gewann diesen ersten Satz mit 27:25. 

Nun lautete die Devise „konzentriert weiterspielen und den Gegner nicht ins Spiel kommen lassen“, so Mannschaftsführerin Reisacher. Dies nahm sich ihr Team zu Herzen und startete mit einem 16:6 furios in diesen zweiten Durchgang. Zuspielerin Christine Schöpf setzte die FCP-Angreiferinnen gekonnt in Szene und ließ dem gegnerischen Block durch clevere Spielzüge keine Chance. Die Angreiferinnen ihrerseits spielten mit Auge: Caro Zach nutze jede Lücke im gegnerischen Block knallhart aus und Nicki Mannsbart, diesmal auf der Mitte, sowie Steffi Theinschnack über Außen setzten gezielte Lobs. Nun passierte allerdings das, was jeder Trainer fürchtet – die Konzentration ließ nach und es punkteten nur noch die Allgäuerinnen. 

Man ließ sie bis zum 23:24 herankommen. Die ernsten Worte des Trainers in der zweiten Auszeit zeigten aber ihre Wirkung, die Mädels begriffen jetzt den Ernst der Lage, rissen sich am Riemen und holten sich auch diesen Satz mit 26:24. Der psychologische Vorteil lag nun klar auf Penzinger Seite. Sie hatten in den entscheidenden Phasen die Nerven bewahrt und durch eine gute Abstimmung untereinander und viel Kampfgeist einige schon verloren geglaubte Bälle noch in Punkte verwandelt. 

Jetzt stand der Sieger eigentlich schon fest und der FCP musste nur noch konsequent das eigene Spiel durchziehen. Nun wackelte nichts mehr und Lohn der insgesamt sehr starken Leistung an diesem Spieltag war der Gewinn des dritten Satzes mit 25:19 und damit des ganzen Spiels. 

„Es ist super, dass endlich die Abstimmung im Team klappt“ freute sich kurz nach dem Spiel Franziska Helmer. „Durch die genaue Annahme war es ein- facher als sonst unser Spiel zu gestalten. Heute konnten wir den Ton angegeben und die anderen die Fehler machen lassen“, analysierte sie treffend.

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