Coup nicht geglückt

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Um sich ihren Platz in der Landesliga für nächstes Jahr zu sichern, brauchen Penzings Volleyball-Damen einen Sieg in einem der nächsten drei Spiele.

Penzing – Diesen Spieltag sollte es eine Revanche geben – leider haben die Volleyball-Damen diesen Plan ohne die Gegnerinnen aus Schwabing gemacht. Die Schwabingerinnen, die noch um die begehrten Aufstiegsplätze mitspielen traten an ihrem Heimspieltag sehr selbstbewusst und mit viel Siegeswillen an und gewannen sowohl gegen den FC Penzing, als auch den Eichenauer SV souverän.

Sehr schnell lagen die Gastgeberinnen im ersten Durchgang vorne (12:9), wohingegen Penzing sich sichtlich schwer tat mit dem relativ schnellen Tempo und dem Spielwitz der Gegnerinnen mithalten zu können. Leider scheiterten die Angreiferinnen gleich zu Beginn ein paar mal am gut stehenden Block und der Rückstand konnte trotz vieler guter Szenen und Rettungsaktionen der Penzingerinnen nicht aufgeholt werden. Dafür wäre es nötig gewesen selbst mehr Druck auf Schwabing aufzubauen, so aber ließ man sich deren Spiel aufzwingen und reagierte mehr, als das man das Geschehen selbst bestimmte.

Einen kleinen Hoffnungsschimmer, dass sich das Spiel doch noch drehen würde gab es im zweiten Satz. Penzing hielt nun besser gegen die Münchnerinnen mit und bis zur Mitte des Satzes war man gleichauf. Leider konnte man diese Konzentration nicht durchhalten, die Annahme kam ungenauer und es gab zu viele ärgerliche Abstimmungsprobleme im eigenen Feld. Penzing machte sich damit die Chance dieses Spiel zu drehen selbst kaputt. Einen kleinen Schockmoment gab es leider Mitte des Satzes, als Laura Martin umknickte – Gott sei Dank ging es für sie aber im nächsten Satz wieder weiter.

Obwohl dieser Satz alles andere als nach Plan verlief gab der FCP sich nie auf und zeigte vor allem im Angriff an diesem Tag tolle Aktionen. Leider punktete am Ende doch wieder insgesamt öfters Schwabing und holte auch diesen Satz 25:20 nach Hause. Nun hieß es „alles oder nichts“, wie Gelhaar es beim Satzwechsel formulierte. An diesem Tag schien dieses „alles“ aber anscheinend nicht möglich zu sein. Obwohl der FCP auch in diesem Satz lange mithielt (21:20) wirkte es nie so, als würden sie das Spiel tatsächlich drehen.

Andi Epp, eingewechselt für die angeschlagene Nicky Mannsbart, brachte etwas Stabilität in die Abwehr und man setzte dadurch in der Folge die Münchnerinnen auch im Angriff etwas mehr unter Druck. Symptomatisch für das Spiel, war dann aber das Ende: Die Mannschaftsführerin der Gegnerinnen machte sechs erfolgreiche Aufschläge, von denen Penzing keinen in einen Punkt umwandeln konnte (25:20). Und Schwabing war mit 3:0 ihrem Aufstieg ein Stückchen näher. Penzing dagegen muss nun eines der nächsten drei Spiele gewinnen, um sich ihren Platz in der Landesliga für nächstes Jahr zu sichern.

Die nächste Gelegenheit gibt es bereits kommenden Samstag auswärts gegen den Tabellennachbarn FSV Marktoffingen II. Das Hinspiel konnte Penzing bereits für sich entscheiden.

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