Planungen laufen

Weichen werden neu gestellt

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Auf Caro Zach (Nummer 7) werden die Landesligavolleyballerinnen des FC Penzing in der kommenden Saison verzichten müssen, ihre Position nimmt Steffi Theinschnack ein.

Penzing – Nach einigen Monaten Pause, die sie unter anderem im Sand verbracht hatten, um Bälle über das Netz zu dreschen, starten die Volleyballerinnen des FC Penzing in die neue Hallensaison. Bereits zum dritten Mal in Folge tritt die Mannschaft in der Landesliga Süd-West an. Beim Kader ist weitgehend Konstanz angesagt: Während Steffi Theinschnack ins Team zurückkehrt, werden die Abgänge von Caro Zach und Andrea Epp die ein oder andere Lücke hinterlassen. Die dünne Personaldecke dürfte Sorgenfalten auf die Stirn des neuen Trainers legen – Richard Reiser übernimmt den Posten, der nach dem Weggang von Achim Gelhaar vakant war. Auch die Heimspiele der anstehenden Spielzeit stehen bereits fest.

Die vergangenen Wochenenden hatten einige Penzinger Volleyballerinnen immer wieder auf den Beachplätzen der Region zugebracht, um sich bei Turnieren verschiedener Wettbewerbe zu messen. Ob der Sommer nochmal Fahrt aufnimmt, ist für die FCP-Damen, zumindest sportlich gesehen, ab sofort wieder zweitrangig – es geht zurück in die Halle. Die neue Saison steht vor der Tür und das Team stellt die Weichen für einen erfolgreichen Verlauf. Die letztjährige Spielzeit beendeten die Damen des FCP mit neun Siegen und sieben Niederlagen auf dem 5. Platz der Landesliga Süd-West. Eine knapp positive Bilanz, aus der sich auch die Zielsetzung für die neue Runde ableitet: „Wir wollen in der Tabelle besser als am Ende der letzten Saison dastehen, verrät Außenangreiferin Barbara Reisacher. An neue Gesichter in den eigenen Reihen braucht sie sich dabei nicht zu gewöhnen, denn das Team bleibt in seiner Zusammensetzung größtenteils unverändert.

Konstanter Kader

Nur auf der Position der Mittelangreiferin ergeben sich Veränderungen, denn Steffi Theinschnack wird nach ihrer Babypause wieder zurückkehren, während Caro Zach die Hallenschuhe erst einmal in den Schrank stellt. Der restliche Kader ist altbekannt: Libera Chrissi Degle wird die Annahme und Abwehr leiten. Tine Schöpf und Romana Kohlhund lenken das Geschehen von der Zuspielerposition aus. Sarah Gelhaar, Tochter des ausgeschiedenen Trainers Achim Gelhaar, unterstützt das Team trotz beruflich eingeschränkter Verfügbarkeit weiterhin nach Kräften. Franziska Helmer besetzt erneut die Position auf der Diagonale. In der Mitte laufen, neben Rückkehrerin Theinschnack, Laura Martin und Nicole Mannsbart auf. Bewährte Kräfte tummeln sich auch auf der Außenposition, wo Nadja Schmitz und Barbara Reisacher den gegnerischen Teams das Leben schwer machen wollen. Andrea Epp, die zuletzt ebenfalls die Außenposition bekleidete, wird indes nicht mehr ins Geschehen eingreifen können. Die Abteilungsleiterin beendet ihre Karriere voraussichtlich aus gesundheitlichen Gründen.

Da der Kader damit weiter geschrumpft ist, sind die Penzinger Damen verstärkt auf der Suche nach Unterstützung. Und das auf allen Positionen. Interessentinnen finden weitere Infos auf der Abteilungs-Homepage www.fc-penzing-volley.de fündig.

Reiser führt das Team

Während das Team auf dem Feld also noch punktuellen Zuwachs gebrauchen könnte, ist die Lücke, die sich nach dem Abschied von Trainer Achim Gelhaar aufgetan hatte, mittlerweile geschlossen. „Die Mannschaft war lange Zeit auf der Suche und wurde schließlich fündig“, freut sich Reisacher: Richard Reiser, ehemaliger Sportlehrer am Dominikus-Zimmermann-Gymnasium, hat das Team zum Juli übernommen und wird die Penzingerinnen durch die neue Saison führen.

Ob dabei große Überraschungen auf Seiten der gegnerischen Teams zu erwarten sind? Zumindest stellt sich die Ligenzusammensetzung ähnlich wie die in der letzten Saison dar: Durch den Aufstieg des FC Kleinaitingen wird der dahinter rangierende zweitplatzierte TSV Turnerbund München „sicherlich als Favorit in die Saison gehen“, vermutet Reisacher. Weitere altbekannte Teams sind der Eichenauer SV, die FSV Marktoffingen, die FTM Schwabing II und der TV Planegg-Krailling, der zuletzt den Gang in die Relegation hatte antreten müssen und dort den Klassenerhalt bewerkstelligte. Neu im Klassement sind mit dem TV Bad Grönenbach, dem MTV München und der zweiten Garde des SV Esting drei Aufsteiger. Bad Grönenbach hatte nach einem Jahr in der Bezirksliga Schwaben den sofortigen Wiederaufstieg realisiert. Die Landeshauptstädterinnen aus München und die Estingerinnen stoßen aus der Bezirksliga Oberbayern West zum Teilnehmerfeld.

Auch der Spielplan steht mittlerweile fest. Wie gewohnt werden die Penzinger Damen vier Spieltage in der DZG-Halle ausrichten. Am 12. November, 3. Dezember, 21. Januar und 18. März kämpfen die FCP-Volleyballerinnen vor heimischem Publikum um Punkte.

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