Versöhnlicher Abschluss

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Tech-3-Pilot Marcel Schrötter aus Pflugdorf kämpfte sich am Sachsenring auf Platz 12 und sichert sich so vier Punkte für die Meistschaft.

Pflugdorf – Rühmen wollte sich der ehrgeizige Racer nach der Zieldurchfahrt am Wochenende nicht mit seinem Ergebnis im Moto2 Motorrad Grand Prix Deutsch- land. Aber zumindest konnte sich Marcel Schrötter wieder vier wichtige Punkte für die Meisterschaft gutschreiben lassen und war auch halbwegs zufrieden damit, nach einem schwierigen Wochenende einen schönen Abschluss erreicht zu haben.

„Rang zwölf im Heimrennen entspricht sicher nicht den Zielsetzungen. Aber wenn man auf den Freitag zurückblickt, wo ich da noch platziert war, ist das allemal ein schöner Abschluss“, so Schrötter. „Auch wenn es kein großartiges Rennen von mir war, denn ich wollte unbedingt ins Ziel kommen und nicht wie vor einem Jahr das Ding wegwerfen.“ Der Sachsenring-GP war aus der Sicht des Teams einmal mehr ein verdammt schwieriges Wochenende. 

Während des Rennens war es nicht anders als an den Trainingstagen, nämlich die zwei, drei Zehntelsekunden zu finden, um mit der ersten Verfolgergruppe mitfahren zu können. Schrötters Rundenzeiten waren zwar sehr konstant, aber leider nicht schnell genug. Darüber hinaus war es eine anstrengende Angelegenheit, da er nur mit viel Mühe das Motorrad unter Kontrolle halten konnte. Sich weiter nach vorne zu kämpfen, wäre mit viel Risiko verbunden gewesen. 

Zumindest konnte Schrötter in der Schlussphase gegen Luis (Rossi) noch eine Position gewinnen. Mit diesem Angriff habe er lange gewartet, weil womöglich Luis kurz vor dem Ziel noch gekontert hätte. „So bin ich eben in einem aus meiner Sicht farblosen Rennen als Zwölfter ins Ziel gekommen“, kommentiert Schrötter.

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