Zu spät durchgestartet

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Magnus Sauter und seine Kameraden brauchten gegen die Hellenen München zu lange, um sich offensiv zu entfalten. Am Ende war der Rückstand trotz Aufbäumens zu groß.

Landsberg– Ein anfänglich zerfahrenes und von unzähligen Turnover geprägtes Spiel haben sich die Heimerer Schulen Basket und die starken Gäste der Hellenen München geliefert. Am Ende unterlag Landsberg trotz furioser Aufholjagd mit 59:64 und steckte die erste Saisonniederlage ein.

Die OSB Hellenen München zeigten sich als der erwartet starke Gegner. Der Aufsteiger mit Titelambitionen war von Beginn an schneller, aggressiver und deutlich präsenter am Brett, während die Landsberger ängstlich und mit einer geradezu rekordverdächtigen Quote an Ballverlusten agierten. Dennoch konnte man das erste Viertel noch relativ zufriedenstellend mit 13:16 beenden. Im zweiten Viertel verlor das Team um Coach Roman Gese jedoch völlig den Faden.

Während die Abwehr relativ gut stand, war im Angriff keinerlei Konzept mehr zu erkennen. Zudem fehlte allzu oft das letzte Quäntchen Glück. Einzig Bastian Zinder punktete insgesamt zweistellig. Nur magere sechs Zähler gelangen den Hausherren im zweiten Abschnitt, der mit 6:16 an die Gäste von der Isar ging. Nach vier korblosen Minuten am Stück ging es bei einem Spielstand von 19:32 mit hängenden Köpfen in die Halbzeitpause.

Die zahlreichen Zuschauer hofften nun auf eine spektakuläre Kehrtwende und unterstützten immer lautstärker und emotionaler. Landsbergs Hallo Wach ließ jedoch weiter auf sich warten, zeitweilig bauten die Gäste ihren Vorsprung auf über 20 Punkte aus. Allen Befürchtungen zum Trotz fing sich die Heimerer-Truppe dann aber doch noch und fand über den Kampf zurück ins Spiel. Dennoch ging auch dieses Viertel mit 16:21 an die routinierten Hellenen.

Als Magnus Sauter zu Beginn des Abschlussviertels mit Ablauf der Shotclock einen sensationellen Dreier von der Mittellinie verwandelte, keimte wieder Hoffnung auf und Landsberg blies zur großen Aufholjagd. Gute und zwingende Aktionen führten zu einem echten Lauf, der für vieles versöhnte. Doch trotz eines 24:11 im Schlussabschnitt gelang es dem Gese-Team nicht mehr, dem Spiel eine positive Wendung zu geben.

Das kommenden Wochenende ist spielfrei. Erst am Sonntag, 30. Oktober, geht es zum TSV Jahn Freising, der trotz des momentanen vorletzten Tabellenplatzes nicht unterschätzt werden sollte.

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