HCL bleibt auf der 1:

Wieder haushoch überlegen

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Bei den Bad Aiblingern war am Wochenende der Wurm drin, davon profitierten die Landsberger und holten sich einen eindeutigen 5:2-Sieg in der Landesliga Südwest.

Landsberg – Irgendwie waren die „Aibdogs“ ein wenig neben der Spur: Sowohl auf ihrer Homepage als auch an der Stadionkasse kündigten sie den Besuch des „EV Landsberg“ an. Auch auf dem Eis griff man daneben: Mit dem 2:5 gegen den HC Landsberg kamen die Gastgeber an diesem Abend noch glimpflich davon.

Bei neun Punkten Vorsprung auf Platz drei und fünf noch ausstehenden Spielen kann man sich langsam fast schon auf die Play-Offs vorbereiten (siehe unten stehender Bericht) – und Trainer Alex Wedl wusste nach dem Sieg in Bad Aibling durchaus, woran man noch arbeiten muss. „Insgesamt haben wir ein sehr gutes Spiel gemacht und waren haushoch überlegen“, so Wedl nach der Partie.

Kaum mehr zu stoppen

Lediglich im zweiten Drittel, als die Unparteiischen nacheinander gleich sechs Landsberger auf die Strafbank schickten, musste sich Christoph Schedl-bauer immer wieder auszeichnen. „Da waren die Schiedsrichter ein bisschen kleinlich, aber wir habens auch in Unterzahl ganz gut gemacht“, bilanzierte Wedl. „Das einzige, was mir nicht gefallen hat, war die Arbeit einiger Verteidiger im letzten Drittel. Offenbar denken da ein paar Spieler, dass wir schon durch sind. Wir haben die Zweikämpfe nicht mehr richtig zuende geführt. Da brauchen wir mehr Konstanz, in den Play-Offs können wir uns solche Phasen nicht leisten.“

Bis dahin sah die Sache wieder einmal ganz klar aus. Dominic Kerber, Geisberger (selbst gebürtiger Bad Aiblinger), Rohde und Fischer hatten den verdienten 4:0-Vorsprung herausgeschossen, als dann doch wieder der Schlendrian Einzug hielt und die Bad Aiblinger noch zu zwei mehr oder minder kuriosen Toren kamen. Bruhnke vergab seinen Penalty-Strafschuss gegen Schedlbauer zwar, dabei rutschte allerdings das Tor aus der Verankerung. Nach längeren Diskussionen und heftigen Protesten der Gastgeber entschieden die Referees dann auf „Technisches Tor“. 

Ausgerechnet, als der HCL dann einmal die Gelegenheit zum Powerplay hatte, passte man erneut nicht auf, zehn Sekunden nach Beginn der Überzahl schlug es zum 2:4 ein. In der Schlussminute machte dann aber Feike mit seinem ersten Treffer für die Riverkings verdientermaßen alles klar.

Unangenehmer Gegner

Am kommenden Sonntag erwartet die Riverkings eine traditionell unangenehme Aufgabe: Um 17 Uhr tritt man zum Derby in Bad Wörishofen an. Nach einigen Ausrutschern und durchwachsenen Leistungen in den Vorjahren will man diesmal auch bei den Wölfen drei Punkte mitnehmen, um die Planungen für die Aufstiegsspiele schon weiter vorantreiben zu können.

Christoph Kruse

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