Vier Zähler für den HCL

Spannung bis zum Schluss

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Martin Schweiger, hier verfolgt von Peißenbergs Florian Barth, und seine Riverkings brachten ihren Vorsprung am Freitag nicht über die Zeit, überzeugten aber gegen Erding.

Landsberg – Zwei eng umkämpfte Partien hatte der HC Landsberg am vergangenen Wochenende zu bestreiten. Beim 4:3 nach Verlängerung in Peißenberg ließen sich die Riverkings die Butter in der letzten Sekunde vom Brot nehmen, beim 9:6 gegen Erding hatte das Zeck-Team dann das bessere Ende für sich.

Für die Auswärtspartie am Freitag beim TSV Peißenberg musste Trainer Andreas Zeck neben Maximilian Güßbacher auch auf den gesperrten Cody Freeman verzichten. Im ersten Abschnitt entwickelte sich eine schnelle und faire Partie, doch neben Christoph Schedlbauer erwischte auch Felix Barth, Torhüter der „Eishackler“ einen guten Abend. In der 38. Spielminute war es Landsbergs Dennis Sturm, der den ersten Treffer erzielte. Drei Minuten waren im letzten Abschnitt gespielt, da gelang den Gastgebern der Ausgleich. Der frisch von der Strafbank zurückgekehrte Sven Gäbelein markierte die erneute Führung (48.), die aber nur fünf Minuten Bestand hatte. Als Marcel Juhasz in der 59. Minute das 2:3 erzielte, schien Landsberg den finalen Stich gelandet zu haben.

Peißenberg nahm seine Auszeit und ersetzte Barth durch einen Feldspieler. Mit Erfolg, die Riverkings trafen nur den Pfosten des verwaisten Tores, die Gastgeber kamen mit der Schlusssirene zum Ausgleich. Dort besorgte Tyler Wiseman den Siegtreffer. Landsbergs Trainer Zeck sah es nüchtern: „Wir haben zum Schluss einfach einen Fehler zu viel gemacht und der wurde bestraft.“

Das Heimspiel am Sonntag gegen Erding begann ungünstig, der HCL geriet schnell ins Hintertreffen (2.). Martin Hoffmann egalisierte per Schlagschuss (5.), doch einen Scheibenverlust nutzten die Gäste zum 1:2 (9.), das weder Elias Meier mit einem schönen Konter, noch Stefan Kerber oder Daniel Menge ausgleichen konnten. Eine Kopie des ersten Erdinger Treffers führte zum 1:3. Zeck fand die richtigen Worte und Andreas Schmelcher läutete (22.) die Aufholjagd ein. Doch kurz darauf hatten die Riverkings das 2:4 zu schlucken. Einen Abspielfehler des Erdinger Schlussmanns Louis-Vincent Albrecht nutze Freeman aus, um die Scheibe ins leere Tor zu schieben (33.). Nur vier Minuten später legte er zum 4:4 nach, bei dem es vorerst blieb, denn Sturm scheiterte im Alleingang.

Im letzten Abschnitt gerieten die Riverkings in Unterzahl wieder in Rückstand, ehe Daniel Menge sich in der 48. Minute für einen starken Auftritt mit dem 5:5 belohnte. Nun waren die Gastgeber am Drücker, Martin Schweiger besorgte im Powerplay die erstmalige Führung (51.), die Freeman mit einem Handgelenkschuss ausbaute (56.). Als Gäbelein auf 8:5 stellte, war der Sieg in trockenen Tüchern. Das zwischenzeitliche 8:6 änderte daran nichts mehr (59.), Thomas Fischer sorgte für den Endstand von 9:6. Zeck war hernach zufrieden, sieht aber Luft nach oben: „Vor allem die Arbeit im eigenen Drittel müssen wir verbessern. Wir haben in den Pausen Veränderungen vorgenommen, das hat funktioniert.“

Am Freitag empfängt der HCL ab 20 Uhr Pegnitz, am Sonntag geht es nach Germering.

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