In Hochform

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Geht in Hochform in die Winterpause: Marcel Schrötter ist derzeit WM-Zehnter.

Pflugdorf – Der 21-jährige Marcel Schrötter, der die Saison 2014 als WM-Zehnter der hartumkämpften Moto2-Serie abgeschlossen hat, kann mit ruhigem Gewissen in die Winterpause gehen. Die ersten Vorbereitungen für die bevorstehende Weltmeisterschaft liefen für den Pflugdorfer und sein Team ebenfalls erfolgreich.

Nachdem beim Testauftakt für die Saison 2015 im südspanischen Jerez de la Frontera das Wetter nicht mitgespielt hatte, konnten der Tech-3-Pilot und sein Team nun vergangene Woche bei zweitägigen Testfahrten in Valenica dank der hervorragenden Bedingungen mit herrlichem Wetter und warmen Temperaturen viel Arbeit aufholen und zudem viele wertvolle Erfahrungen sammeln, die letztendlich für die Entwicklung der neuen Mistral 610 Moto2-Rennmaschine für die kommende Saison sehr hilfreich sein werden. 

Schrötter beendete die letzten Tests des Jahres mit der sechstschnellsten Rundenzeit, war dabei allerdings um mehr als eine Sekunde schneller als beim Grand Prix auf gleicher Rennstrecke am vorletzten Wochenende. „Die Vorbereitungen für 2015 haben aufgrund des verregneten Jerez-Tests denkbar schlecht begonnen“, meint Schrötter dazu. An diesen drei Tagen sei der Tech-3-Pilot lediglich am Mittwochnachmittag zum Fahren gekommen. Wegen des wechselhaften Wetters an den darauffolgenden Tagen sei er nur in der Box herumgehangen. 

„Obwohl es am Nachmittag des ersten Tages lange gedauert hat, bis ich ein Gefühl für die Streckenverhältnisse finden konnte und in einem anständigen Rhythmus gekom- men bin, konnten wir dennoch einen entscheidenden Schritt bewältigen. Wie schon vor einem Jahr haben wir beim Jerez-Test wieder Material von Nissin getestet und dieses Mal habe ich mich damit auf Anhieb sehr wohl und sicher gefühlt“, so Schrötter. Von diesem Zeitpunkt an stand also der Wechsel der Bremsen fest. Zumindest konnte ein Punkt der Aufgabenliste abgehakt werden. Im krassen Gegensatz zu Jerez sei das Wetter dann in Valencia umso herrlicher gewesen: „Ich denke, ich bin in meiner gesamten Karriere noch nie so viele Runden an zwei Tagen gefahren, wie bei diesem Test.“ Das Team konnte so viele neue Dinge zum Testen bringen, wobei die neue Schwinge des 2015er Bikes auf Anhieb gut funktioniert habe. Der Auftakt dieses Tests lief allerdings noch nicht ganz rund, aber dafür konnte das Team sich am zweiten Tag umso mehr steigern. „In erster Linie freue ich mich natürlich über meine schnellste Rundenzeit, die gegenüber der Quali-Zeit beim Grand Prix am vorletzten Wochenende um 1,1 Sekunden schneller war“, so der Pflugdorfer. 

„Darüber hinaus waren meine Rundenzeiten sehr konstant und zudem schnell. Es wurden viele verschiedene Dinge ausprobiert und dabei haben wir auch einige Ideen bekommen, die letztendlich in die Weiterentwicklung für nächstes Jahr einfließen werden“. Im Großen und Ganzen sei der Test bis auf ein Chattering-Problem einwandfrei verlaufen. „Es tut dem Vertrauen enorm gut, mit einem so erfolgreich abgeschlossenen Test in die Winterpause zu gehen“, so der Rennfahrer. Vorerst freut er sich aber nun erstmal darauf, „ausspannen und runterkommen zu können“.

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