Hinterrad hindert

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Restlos zufrieden war der sonst bei Regen so starke Schrötter mit dem 11. Platz auf dem anspruchsvollen Silverstone Circuit nicht.

Pflugdorf – Rang elf im Moto2-Rennen auf dem anspruchsvollen Silverstone Cicuit, noch dazu bei sehr schwierigen Bedingungen aufgrund eines Wetterumschwungs in den Morgenstunden, gab bei Marcel Schrötter Anlass zur Freude. Doch es hätte allerdings auch ein besseres Ergebnis herauskommen können, wäre Schrötter nicht durch ein Problem am Hinterrad an einer schnelleren Gangart gehindert gewesen.

Marcel Schrötter ärgerte sich am Sonntag nach dem Rennen ein bisschen, da er seine Stärke bei regnerischen Bedingungen nicht voll ausspielen konnte: „Natürlich ist es schön wieder in den Punkterängen ins Ziel gekommen zu sein und ich freue mich auch darüber“, so der Tech3-Pilot. „Doch andererseits muss ich ganz klar sagen, dass in diesem Rennen mehr herauskommen hätte müssen, da ich im Regen normal sehr stark bin.“ 

Allerdings seien die Bedingungen nicht eindeutig gewesen, sondern halb-nass, halb- trocken, weshalb das Ganze schwer einzuschätzen war. Doch bereits am Morgen während des Warm Up kam es zu einer komischen Situation: Schrötter kam im Nassen zwar schnell auf starke Rundenzeiten, doch musste er bald feststellen, dass mit dem Heck irgendetwas nicht stimmte. „Ich war deswegen sehr schnell in Sturzgefahr“, so der Pflugdorfer. „In der Pause bis zum Rennstart haben wir fieberhaft eine Lösung gesucht, allerdings vergeblich.“ 

Insgesamt sei er mit Rang elf nicht restlos zufrieden, aber auch nicht enttäuscht. „Es ist nur so, dass heute einfach mehr drinnen gewesen wäre für uns“, so Schrötter nach dem Rennen. „Ich hätte bestimmt unter den ersten Zehn ins Ziel kommen können. Aber in jedem Fall nehmen wir diesen Lichtblick mit nach Misano, wo wir umso härter weiter arbeiten werden. Im Großen und Ganzen war Silverstone ein positives Wochenende.“ Das nächste Rennen für Schrötter ist dann am 13. September in San Marino.

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