Kein Maximum

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Trotz vieler kleiner Fehler gab es jetzt die ersten WM-Punkte auf das Konto von Marcek Schrötter.

Pflugdorf – Marcel Schrötter zeigte sich nach dem zweiten Saisonrennen trotz der hart erkämpften ersten WM-Punkte in diesem Jahr überaus selbstkritisch. Nach vielen kleinen Fehlern holte der Pflugdorfer trotzdem Platz 11.

Ein Wetterumschwung in der Nacht zum Sonntag sorgte bei den Teams und Fahrern für einiges Kopfzerbrechen, da bislang in Termas de Rio Hondo noch keine Runde auf regennasser Piste gefahren wurde. Die verregnete Warm Up Session am Vormittag diente als erstes Abtasten an derartige Verhältnisse. Doch bis zum Start des Rennens am frühen Nachmittag war die Strecke größtenteils wieder abgetrocknet. Die Streckenverhältnisse waren allerdings weiterhin schwer einzuschätzen.

Marcel Schrötter gelang ein guter Start in die Punktejagd über 23 Runden und er reihte sich bald in aussichtsreicher Position ein, ehe er in etwa zur Halbzeit der Distanz nach einem Fahrfehler seinen Rhythmus einbüßte. Am Ende war er mit dem ersten Punktegewinn zufrieden, doch die zweite Rennhälfte lag ihm schwer im Magen. Schrötter: „Ich bin mit meiner heutigen Leistung im Großen und Ganzen zufrieden. Nicht nur weil wir nach dem missglückten Auftakt vor zwei Wochen die ersten Punkte geholt haben, sondern weil ich ein starkes Rennen fuhr und vom Start bis ins Ziel gekämpft habe.“

Schade sei es allerdings, dass ihm zur Halbzeit des Rennens ein Fehler passierte, der ihn etwas aus dem Konzept gebracht hat, so der Pfludorfer nach dem Rennen. Zu diesem Zeitpunkt lag er bereits in den Top-10 und war in einer aussichtsreichen Position. Doch anschließend habe er sich schwer seinen Rhythmus wieder zu finden. „Das haben natürlich die nachfolgenden Fahrer ausgenutzt und umgehend war ich in einen Zweikampf mit Taka (Nakagami) verwickelt“, so Schrötter. Bei diesem Duell habe er dummerweise immer wieder kleinere Fehler gemacht: „Ich hatte das Gefühl, dass ich mit sauberen Runden schneller fahren könnte, als die Leute um mich herum.“ Aber er sei vielleicht nicht konzentriert genug gewesen, oder er wollte einfach zu hart pushen. Jedenfalls sei er während der ersten Rennhälfte sehr stark unterwegs gewesen, obwohl die Bedingungen riskant waren. „Ich wollte aber unbedingt ins Ziel kommen und auf gar keinen Fall stürzen“, erzählt Schrötter nach dem Rennen.

„Von dem her bin ich mit meinem letzten Renndrittel überhaupt nicht zufrieden, weil einfach zu viele kleine Fehler passiert sind. Rang elf ist bestimmt nicht das Maximum, zu was wir heute im Stande gewesen wären. Doch angesichts unseres Startplatzes und rückblickend auf ein schwieriges Wochenende geht diese Platzierung in Ordnung, zumal auch endlich die ersten Punkte auf dem Konto stehen. Meine Race-Performance war insgesamt ok.“

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