Die Pause nutzen

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Kämpft um jede Zehntelsekunde: Marcel Schrötter nahm bei Testfahrten den Red Bull Ring unter die Lupe

Pflugdorf – Mitte August erlebt der Motorrad Grand Prix von Österreich auf dem Red Bull Ring sein Comeback in der Weltmeisterschaft. Der Moto2-Pilot Marcel Schrötter aus Pflugdorf nutzte die Sommerpause für private Testfahrten, um sich mit der neuen Strecke des aktuellen WM-Kalenders anzufreunden.

Diesen Teil der Aufgaben bei den Testtagen meisterte der 23-Jährige förmlich im Schnelldurchgang. Die Streckenführung mit insgesamt gerade mal zehn Kurven beinhalte bis auf drei heikle Stellen „keine allzu großen Herausforderungen“, befindet Schrötter. „Die harten Bremspunkte vor Turn 1, 3 und 4 sind allerdings die Schlüsselstellen für schnelle Rundenzeiten auf der 4,3 Kilometer langen Piste.“ Unterlaufe hier ein Fehler, sei dieser kaum mehr wiedergutzumachen.

Insgesamt zeigt sich Schrötter mit den gewonnenen Eindrücken zufrieden. „Mir gefällt diese Piste und ich fühlte mich mit dem Bike sehr wohl. Das Streckenlayout ist nicht allzu schwierig, trotzdem ist es ein gewaltiges Stück, die letzten Zehntel zu finden.“

Insgesamt seien ihm jederzeit schnelle und vor allem konstante Leistungen gelungen. Und auch wenn der Circuit sich markant von allen anderen Terminen des WM-Kalenders unterscheide, sei die Vorfreude auf den Grand Prix bereits groß.

Die Moto2 Weltmeisterschaft 2016 startet am zweiten August-Wochenende mit dem Rennen in der Steiermark in Österreich in die zweite Saisonhälfte. Schrötter wird bis dahin die verbleibende Sommerpause nutzen, um Kraft und Energie für die entscheidende Phase der Meisterschaft zu tanken. „Mir wäre es sowieso am liebsten, wenn ich nächste Woche schon wieder auf meine Rennmaschine steigen könnte.“

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