Klassenerhalt geschafft

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Eine erfolgreiche Woche und den Klassenerhalt haben die Handballerinnen des TSV Landsberg hinter sich.

Landsberg – Erfolgreiche Woche für Landsbergs Handballdamen: Erst sicherten sie sich mit einem Sieg bei der HSG Isar-Loisach den Klassenerhalt, dann nahmen sie dem bis dahin verlustpunktfreien Tabellenführer TSV Marktoberdorf einen Punkt ab.

Das Spiel bei der HSG Isar-Loisach hatte für die Landsbergerinnen doppelte Bedeutung: es war die Revanche zur Niederlage aus dem Hinspiel und die Punkte brauchten sie dringend zum Klassenerhalt. Auch die Hausherrinnen, die schon lange als Absteiger fest stehen, hatten sich viel vorgenommen und gingen entsprechend motiviert in die Partie. Sie erarbeiteten sich bis zur Mitte der ersten Hälfte eine 9:5 Führung. Dann bekam Landsberg das Spiel und die eigenen Nerven besser in den Griff und drehte den Spielstand zu einer 14:11 Pausenführung um.

In der zweiten Hälfte gelang es den HSG-Damen zu verkürzen, die Stimmung in der Halle lud sich zusehends auf. Die Landsbergerinnen konnten sich nicht mehr absetzen und eine Minute vor Spielende glich der HSG 24:24 aus. Aber nach einem Ballverlust der Gastgeberinnen nutzte Marina Hereth die Chance und markierte 30 Sekunden vor Schluss den Führungstreffer. Diese Führung ließ man sich nicht mehr nehmen.

Unbeschwert ins Match

Damit war der Klassenerhalt gesichert und die Damen konnten unbeschwert in das Heimspiel gegen den TSV Markt­oberdorf gehen. Auch wenn es eigentlich für beide Mannschaften um nichts mehr ging, wollten die Landsbergerinnen Vollgas geben und dem bisher nur siegreichen Wiederaufsteiger in die Landesliga Paroli bieten. Die Gäste hatten wohl eher ein lockeres Spiel erwartet, hatten sie doch im Hinspiel mit 27:12 gesiegt. Doch die Landsberger Damen hielten von Anfang an dagegen, standen in der Abwehr sicher, unterbanden den Spiel­- fluss ihrer Gegnerinnen früh und kamen auch zu eigenen Treffern (5:5/12.).

Erst als sie in Unterzahl waren konnte Marktoberdorf seine spielerische Klasse zeigen und ging deutlicher in Führung (5:8/19.). Dann aber machte die Abwehr wieder dicht und vorne setzte Landsberg sich wieder durch, so dass es mit einem 10:10 in Pause ging. Im zweiten Durchgang waren Tore lange Mangelware, die Abwehrreihen dominierten das Geschehen. Und wenn die Landsberger Abwehr doch überwunden war, stand immer noch Moni Buuk zwischen den Pfosten und bot tolle Paraden.

Das Spiel blieb eng, aber als sie vier Minuten in Überzahl waren bot sich Landsberg die Chance zur Führung. Doch die Marktoberdorferinnen verteidigten sehr beweglich und eroberten sich clever den Ball, eine 14:16 Führung (21.) war die Folge. Es schien so als könnten die Gastgeberinnen das nicht mehr kontern, doch sie kämpften entschlossen weiter. Zuerst hielt Moni Buuk einen Siebenmeter, dann gelang im Gegenzug der Anschlusstreffer und kurz vor Schluss sogar noch der Ausgleich, die Überraschung war perfekt. Mannschaft und Trainer waren hoch zufrieden. 

Mit einer starken Rückrunde hat man sich sportlich die Klasse gesichert. Nachdem etliche der erfahrenen Spielerinnen vorhaben, ihre aktive Karriere zu beenden, ist es zur Zeit noch fraglich, ob überhaupt noch eine Mannschaft gestellt werden kann, mit der es Sinn macht in der Bezirksoberliga anzutreten. Aber das schmälert die Freude über die guten Leistungen der letzten Wochen unter dem erst seit Jahresbeginn verantwortlichen Trainer Falko Jahn überhaupt nicht.

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