Ende im Kiesbett

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Unglücklicher Heim-Grand-Prix für Marcel Schrötter (23): Auf dem Sachsenring stürzte der 20-jährige Pflugdorfer und scheidet damit vorzeitig aus dem Rennen aus.

Pflugdorf – Für den 20-jährigen Marcel Schrötter endete sein Heimrennen auf dem Sachsenring mit einer Enttäuschung: In den Positionskämpfen um die Top-10 rutschte das Vorderrad seiner Maschine aus und Schrötter stürzte. Damit rutscht der Pflugdorfer auf Rang 17 in der Weltmeisterschafts-Rangliste.

Schrötter, der sich am Samstag für das achte Saisonrennen als 13. qualifizierte, gelang ein guter Start. Die Auftaktrunden beendete er bereits als 11., ehe der Kalex-Pilot des spanischen Moto2-Teams Deguaces La Torre SAG ein paar Positionen verlor. Seine Rundenzeiten waren dennoch gut genug, um die Gruppe vor ihm nie aus den Augen zu verlieren.

In dieser Gruppe gab es allerdings wilde Positionswechsel um die letzten Plätze in den Top-10. Marcel Schrötter ging auch mit der Zielsetzung unter den ersten Zehn ins Ziel zu kommen in das Rennen. Etwa bei Halbzeit der 29-Runden-Distanz rutschte er in der vorletzten Kurve der winkeligen Berg- und Tal-Bahn des Sachsenrings über das Vorderrad aus.

„Ich hatte mir den Ausgang meines Heimrennens anders vorgestellt, als im Kiesbett zu landen“, ärgerte sich Schrötter über diesen Ausfall. „Nichtsdestotrotz denke ich, dass wir in der ersten Saisonhälfte unser Potenzial gezeigt haben und nach der Sommerpause werden wir mit frischer Energie wieder dort weitermachen und versuchen uns weiter zu steigern.“

Das nächste Rennen für Marcel Schrötter ist dann der Große Preis von Indianapolis am 16. August.

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