Das Positive mitnehmen:

Marcel Schrötter stürzt beim Moto2-Grand Prix

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In Runde 12 des Moto2-WM-Laufes in Barcelona war die Welt für Marcel Schrötter (23) noch in Ordnung, doch dann folgte der Sturz

Pflugdorf/Barcelona – Jäh aus dem Barcelona-Grand Prix ist am vergangenen Sonntag Moto2-Pilot Marcel Schrötter gerissen worden. Nach einer starken Anfangsphase und auf Platz 8 liegend war der WM-Lauf für den Pflugdorfer wegen eines Sturzes vorzeitig zu Ende.

Für den 20-Jährigen aus dem südlichen Landkreis endete damit ein schwieriges Wochenende auf dem Circuit de Cata­lunya mit Sturz-Pech. Dabei hatte der Renntag in Barcelona so gut begonnen, da Änderungen an seinem Fahrstil und auch an der Abstimmung seiner Kalex Moto2-Rennmaschine während dem Warm Up „bedeutete Fortschritte“ brachten. Zudem ging der ehrgeizige Racer mit der Absicht in das Rennen, mit dem Umschalten der Startampel deutlich angriffslustiger als es bei den letzten Rennen zu agieren. Dieses Vorha­ben konnte er gut umsetzen, bis zum Zeitpunkt des Sturzes hatte er sich bereits bis auf Rang 8 nach vorn gekämpft.

Heftig abgeflogen

Schrötter selbst sagt, dass er bis zum Unfall in der 13. Runde ein „starkes Rennen“ gefahren sei. Er beschreibt: „Bei diesem Sturz ist das Vorderrad eingeklappt und weil es zu dem Zeitpunkt passierte als ich schon ans Gas ging, bin ich heftig abgeflogen.“ Bedauerlich, denn seiner Ansicht nach wäre am Sonntag ein weiteres Top-10-Finish möglich gewesen. „Im Rennsport gibt es eben Tage wie diese und wir müssen die positiven Aspekte mitnehmen“, blickt er nach vorne. Sogar an diesem schwierigen Wochenende habe man sich wieder steigern können. Besonders freue es ihn, dass er sein Vorhaben für das Rennen umsetzen konnte – „leider folgte dann der Sturz“.

Trotz der Enttäuschung über die verpatzte Chance, ein weiteres Top-10-Resultat einzufahren, nimmt Marcel Schrötter die positiven Aspekte mit zum nächsten Grand Prix – er steht für den 29. Juni in Assen im Rennprogramm.

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