Mehrere Titel und Spitzenplatzierungen

Medaillenregen für Klingl

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Es wird eng in der Vitrine: Ellen Bajog und Markus Klingl von der VHS Geltendorf/St. Ottilien räumten bei der ISKA-WM in Sindelfingen gleich mehrfach ab.

Walleshausen/St. Ottilien – Gleich zwei Weltmeistergürtel im traditionellen Taekwon-Do finden im Landkreis ein neues Zuhause, zumindest teilweise: Denn Ellen Bajog und Markus Klingl sind mit zwei WM-Titeln und neun Medaillen von der hochkarätig besetzten Weltmeisterschaft der ISKA aus Sindelfingen zurückgekehrt. Den Titel holten sich beide in der Kategorie „Selbstverteidigung Show“. Während Klingl aus Walleshausen kommt, stammt Bajog aus dem Nachbarlandkreis Fürstenfeldbruck. Doch einen Teil ihres Trainingspensums absolvieren beide Sportler in St. Ottilien.

Bei der ISKA-Weltmeisterschaft in Sindelfingen stellten 1.100 Teilnehmer bei 2.500 Starts in den Disziplinen Formen, Selbstverteidigung, Kickboxen, Pointfighting, K1, Sanda und MMA ihr Können unter Beweis. Unter ihnen die Türkenfelderin Ellen Bajog und der Walleshauser Markus Klingl (beide 3. Dan) mit ihrem traditionellen Taekwon-Do, welches sie unter Großmeister Jürgen Englerth (6. Dan) und Großmeister Michael Öruc (5. Dan) bei der VHS Pullach trainieren. Zusätzlich sind beide beim Taekwon-Do der VHS Geltendorf/St. Ottilien aktiv. Doch die guten Ergebnisse waren alles andere als ein Spaziergang: „Das Teilnehmerfeld war groß und das Niveau sehr hoch. Somit musste das ganze Können gezeigt werden, um eine Medaille zu gewinnen“, freut sich Klingl. Mit ihren Erfolgen trugen die beiden Athleten ihren Teil dazu bei, dass die deutsche Nationalmannschaft im Medaillenspiegel auf Platz 1 der Nationenwertung landete. Ganz zur Freude der beiden Bundestrainer Shifu Serge Seguin und Michael Öruc, die im Formenbereich die deutschen Teilnehmer in zusätzlichen Trainings vorbereiteten und coachten.

„Ich kehre mit vielen neuen Erfahrungen, neuen Freundschaften und interessanten Eindrücken zurück“, so Klingl. Nicht nur seine persönlichen Erfolge, sondern auch der faire und kameradschaftliche Umgang untereinander hätten die Weltmeisterschaft für ihn zu einem unvergesslichen Erlebnis werden lassen.

Insgesamt erreichte Bajog bei vier Starts den 1. Platz in der Kategorie „Selbstverteidigung“, sowie den 2. Rang bei „Formen Team“ und „Formen Japanese Style“. Für Bronze reichte es für die Türkenfelderin bei „Formen Korean Style“. Klingl ging sogar siebenmal an den Start. Ganz oben auf dem Treppchen landete er in der Kategorie „Selbstverteidigung“. Der Sprung auf den 2. Platz gelang viermal: Bei „Formen Team“, „Bruchtest“, „Formen Japanese Weapon Style“ und „„Formen Korean Style“ musste er sich nur einem Kontrahenten geschlagen geben. Bronze ergattere Klingl bei „Formen Japanese Style“ und „Formen Freestyle“.

Stark in Grafenau

Doch nicht nur in Sindelfingen war Klingl erfolgreich. Auch bei der Internationalen Deutschen Meisterschaft der WOMAA in Grafenau räumte er reichlich Edelmetall ab. Der Sportler der Taekwon-Do Abteilung der VHS Geltendorf/St. Ottilien ergatterte sechs Medaillen. Den Titel holte er sich dabei in den Kategorien „Formen Korean Style“, „Formen Freestyle“, „Formen Chinese Weapon Style“, „Formen Chinese Style“ und „Formen Weapon Freestyle“. Für die Silbermedaille reichte es in der Kategorie „Formen Japanese Weapon Style“. In Grafenau gaben 150 Teilnehmer bei 250 Starts in den Disziplinen Formen, Selbstverteidigung, Kickboxen und Karate Kumite Kostproben ihrer Fähigkeiten. Auch hier sei das Teilnehmerfeld also groß und die Konkurrenz beachtlich gewesen, schätzt Klingl ein. Mit seinen sechs Medaillen war der Sportler aus Walleshausen einer der erfolgreichsten Athleten.

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