Gekämpft und verloren

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Unaufhaltsam waren die Landsberger Basketballer gegen Tabellenschlusslicht SB DJK München diesmal nicht – auswärts verlor man mit 77:82.

Landsberg – Lange hatte es gut ausgesehen für die Landsberger Basketballer, doch dann ging dem stark dezimierten Team beim SB DJK München die Puste aus. Mit 77:82 unterlag die Mannschaft von Trainer Roman Gese am Sonntag dem Tabellenschlusslicht der 2. Regionaliga Süd.

Dass es alles andere als eine einfache Aufgabe werden würde, hatte sich bereits im Vorfeld abgezeichnet. Mit Xaver Egger musste die DJK auf ihren Topscorer verzichten, ebenso auf seinen Bruder Josef (beide krank). Hinzu kamen die Langzeitverletzten Michael Teichner und Chris Hoffmann, sodass Trainer Gese gerade einmal acht Spieler zur Verfügung standen. Und die bekamen es mit einem Gegner zu tun, der sich mit seinem letzten Platz alles andere als bereits abgefunden hatte. Zu Beginn sah es jedoch so aus, als würde gerade dies die Gäste eher noch beflügeln. Binnen weniger Minuten ging die DJK Landsberg mit 7:0 in Führung, ehe die Münchner ihren ersten erfolgreichen Angriff zustande brachten. Doch je länger die Partie dauerte, desto besser stellten sich die Gastgeber auf die Zonenverteidigung der Landsberger ein. Eine schwache Phase in den letzten Minuten vor der Halbzeitpause kostete Geses Mannschaft schließlich die mühsam erarbeitete Führung – mit 47:47 ging es in die Kabine. Im dritten Durchgang entwickelte sich ein offener Schlagabtausch zwischen den beiden Teams. Keines konnte sich entscheidend absetzen, mit einer knappen Drei-Punkt-Führung für die Landsberger ging es in das Schlussviertel. Auch hier blieb die Partie lange offen, jedoch mehrten sich auf Landsberger Seite die Fehler. Die Gäste, bei denen Point Guard Kastriot Berisha durchspielte und auch die anderen Spieler aus der ersten Fünf kaum Verschnaufpausen hatten, hatten zunehmend Probleme die Münchner Distanzschützen am Wurf zu hindern, die daraus eifrig Kapital schlugen. Dennoch hätte es am Ende wahrscheinlich zum Sieg für die DJK gereicht, hätten die Landsberger in der entscheidenden Phase nicht gleich mehrere völlig freie Korbleger vergeben. Trotz der verpassten Chancen wollte Gese seinem ersatzgeschwächten Team keinen Vorwurf machen. „Wir haben heute super gekämpft. Leider hat das nicht ausgereicht“, resümierte er. Bleibt zu hoffen, dass am kommenden Samstag Xaver und Josef Egger wieder auflaufen können. Denn der Gegner, der dann im heimischen Sportzentrum auf die Landsberger wartet, ist deutlich stärker einzuschätzen als die Münchner. Die Regensburg Baskets belegen derzeit den dritten Tabellenplatz.

chpe

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