Eine bittere Niederlage

"Nicht so schlecht"

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An Kampfgeist mangelte es den TSV-Handballern am Wochenende gegen die HSG Gröbenzell-Olching nicht, trotzdem verlor man mit 31:26.

Landsberg – Es war schon fast eine Nachtschicht: Wegen des EM Finales wurde das Spiel der Landsberger Handballer in der Bezirksoberliga am Sonntagabend auf 20 Uhr verlegt. Eine ungewohnte Spielzeit für beide Mannschaften, die Gastgeber von der HSG Gröbenzell-Olching kamen aber auf jeden Fall besser damit zu recht. In einer lange ausgeglichenen Partie gewannen sie am Schluss deutlich.

Schon der Start gelang den Landsbergern nicht so recht. Ein paar Unkonzentriertheiten und technische Fehler nutzte die HSG, um gleich auf 0:3 (4) vorzulegen. Landsberg fing sich und glich mit schnellen Toren aus (3:3/7.). Aber um sich abzusetzen fehlte dem Landsberger Spiel die Konstanz. Immer wieder mal fehlte die Präzision, sei es im Passspiel oder im Abschluss. So war man zwar mal zwei Tore vorne (6.8/17.), musste aber bald wieder den Ausgleich hinnehmen. Der TSV erarbeitete sich immer wieder gute Chancen, nutzte sie aber zu wenig. So ging es nur mit einem knappen 13:23 Vorsprung in die Pause.

Im zweiten Durchgang glichen die Gastgeber bald aus, ihr Torhüter hatte auch den zweiten Landsberger Siebenmeter gehalten. Aber die Lechstädter nahmen den Kampf an und nutzten ihre Ballgewinne in der Abwehr, um sich einen Vorsprung zu erarbeiten (19:17/41.). Doch man versäumte es den Vorsprung auszubauen, zwei Gegenstöße konnten nicht verwandelt werden. Die Gastgeber nutzen dies um wieder auszugleichen. Sie witterten spätestens jetzt ihre Chance auf einen Sieg. Immer wieder gewannen sie Zweikämpfe und kamen zum Wurf. Einiges fing Dubravko Grgic mit schönen Paraden weg. Das Spiel blieb eng (20:20/46.), die Landsberger fanden im Angriff nicht die richtigen Mittel gegen die offensive Abwehr der Gastgeber. In der 49. Minute gingen dieses dann in Führung (22:21) und setzten mit viel Schwung nach (23:21/50.). Landsberg konnte trotz allen Kampfes nicht mehr kontern und die HSG blieb durchsetzungsfähig (22:28/55.). Der TSV erkämpfte sich zwar mit noch offensiverer Abwehrarbeit immer wieder den Ball und traf auch, aber um das Spiel wirklich noch zu drehen, kassierte man zu viele Gegentreffer, das war der Preis der offensiven Abwehr. So hieß es am Schluss 26:31.

„So schlecht haben wir eigentlich gar nicht gespielt, die Abwehr war insgesamt ganz ordentlich. Aber wir haben einfach zu viele Chancen liegen gelassen,“ erklärt sich der Landsberger Trainer Sofian Marrague die Niederlage. „Die HSG hat heute aber auch eine ordentliche Abwehr hin gestellt.“

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