FCP-Damen feiern gelungene Volleyballsaison

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Penzingerinnen auf Erfolgskurs: Hier Steffi Nichelmann (14) und Chrissi Degle (5) im Spiel gegen München Ost.

Penzing – Die Penzinger Volleyballer kehren mit einem Sieg und einer Niederlage vom letzten Spieltag aus Ingolstadt zurück. Während man gegen den ESV Ingolstadt den Hinspiel-Erfolg wiederholen konnte, musste sich die Bezirksliga-Mannschaft dem MTV München knapp geschlagen geben.

Das erste Spiel gegen den Gastgeber begannen die Penzinger furios. Man lag im ersten Satz bereits mit 10:22 in Führung, ließ den Gegner aber nochmal herankommen. Es reichte zum Schluss gerade noch so zu einem 27:25-Sieg. Dasselbe Ergebnis konnte der FCP im zweiten Durchgang erzielen. Nach der Verletzung von Andrea Epp liefen die Penzinger einem kleinen Rückstand hinterher. Doch Auswechselspielerin Chrissi Degle fügte sich nahtlos ins Spiel ein und Steffi Nichelmann konnte ihrem Team dank einer Aufschlagserie einen Vorsprung erspielen, der zum Gewinn des zweiten Satzes führte.

Den dritten Durchgang mussten die Penzinger dann mit 24:26 abgeben: Man fand kein Mittel gegen die individuelle Klasse der Ingolstädter Mitterblockerin. Im vierten Satz besannen sich die Spielerinnen aus Penzing dann wieder auf ihre Stärken und erkämpften sich dank einer kompakten Mannschaftleistung einen 26:24-Satzgewinn und damit den Sieg der Partie. Trainer Juri Olbrich lobte die Spielerinnen: "Man sieht an den Ergebnissen, dass das Spiel ein brisanter Schlagabtausch auf Augenhöhe war. Im entscheidenden Moment konnten wir fast immer die Kräfte bündeln und gehen daher letzten Endes auch als verdienter Sieger vom Platz!"

In der zweiten Partie trafen die Penzinger auf die Mannschaft vom MTV München. Es stand bereits vorher fest, dass das Team um die Ex-Penzingerin Julia Nieberle den Gang in die Relegation nach unten antreten muss. So machten die völlig unbeschwert aufspielenden Münchnerinnen, die sich Schwung für die Entscheidungsspiele holen wollten, den Damen des FCP in den ersten beiden Sätze das Leben äußerst schwer. Eine desaströs hohe Eigenfehlerquote tat ihr Übriges und man musste zwei Sätze abgeben (17:25; 21:25).

Erst ab dem dritten Durchgang entwickelte sich das Spiel zu einem durchaus würdigen Saisonfinale. Die beiden folgenden Sätze entschied der FCP knapp für sich (25:23; 26:24). Trotz der imposanten Leistungssteigerung Penzings hielt München weiterhin voll dagegen und auch der Tie-Break war an Spannung nicht zu überbieten. Hier konnten die Penzinger ihre Serie mit sechs gewonnenen Entscheidungssätzen nicht halten und mussten den Satz nach über zwei Stunden Spielzeit abgeben (13:15).

Das Fazit von Olbrich fiel dennoch positiv aus: "Natürlich hätte ich das Spiel gerne gewonnen und die Saison mit einem weiteren Sieg beendet, aber man muss auch dem Gegner Respekt zollen, der wirklich großes Volleyball geboten hat." Damit beenden die Penzinger Damen die Saison mit 24:12 Punkten auf dem vierten Tabellenplatz, punktgleich mit dem Dritten vom PSV München.

Olbrich zeigte sich zum Saisonabschluss zufrieden mit der Leistung seiner Schützlinge: "Die Tatsache, dass uns nur zwei Punkte im letzten Tie-Break zu Platz drei in der Tabelle fehlen, ist natürlich schade. Dennoch haben meine Damen gezeigt, dass sie mit doppelt so viel Siegen wie Niederlagen zu den Spitzenteams der Liga zu zählen sind. Hierbei muss ich ausdrücklich die mannschaftliche Geschlossenheit loben, mit der wir viele knappe Spiele für uns entscheiden konnten. Das Team ist in diesem Punkt wirklich gewachsen und kann stolz auf die erreichten Ziele sein. Penzing ist und bleibt ein Synonym für hochklassiges und mitreißendes Damenvolleyball!"

Zum endgültigen Abschluss der Wintersaison wird das Team am kommenden Sonntag in einer kleineren Besetzung am Kreispokal in Germering teilnehmen.

Babsi Reisacher

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