Heimvorteil und Selbstvertrauen

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Hoffen auf den Bayerischen Meistertitel: Die U17-Mannschaft weiblich der DJK Landsberg aus Leonie Fiebich, Anja Seemüller, Sabrina Schelkle, Vroni Gruber, Tanja Kantelhardt (hinten von links), Rebecca Steiner, Theresa Paulus, Julia Schelkle und Andrea Hecht, sowie vorne Lorenz Meyer und Moni Schelkle.

Landsberg – Zum zweiten Mal infolge hat sich die U17 weiblich der DJK Landsberg für die Bayerische Meisterschaft qualifiziert. Am kommenden Wochenende, 11. und 12. Mai, ist die DJK Gastgeber dieses Großereignisses und hat sich dementsprechende Ziele gesteckt: die Bayerische Meisterschaft zu gewinnen!

Letztes Jahr landete das Nachwuchs-Damenteam durch eine unglückliche Niederlage gegen den Post SV Nürnberg auf Platz 3 hinter den Mittelfranken und dem deutlich überlegenen Bayerischen Meister DJK Don Bosco Bamberg. Beide Teams vertreten auch heuer wieder ihren Bezirk und haben Spielerinnen aus der Jugendbundes-ligamannschaft „Team Oberfranken“ in ihren Reihen. „Doch die Bamberger sind dieses Jahr deutlich schwächer aufgestellt als noch letztes und gelten dementsprechend nicht als Favorit“, berichtet DJK-Jugendwart Lorenz Meyer. „Diese Rolle fällt schon eher der TG Würzburg zu.“

Die Unterfranken haben mit Janet Fowler-Michel eine sehr renommierte Trainerin und dominierten angeführt von Talenten, die bereits Erfahrung in der 2. Bundesliga und Regionalliga gesammelt haben, ihre Liga. Außenseiter sind der Oberpfälzer Meister FC Tegernheim und der Schwäbische Meister, TV Memmingen. Niederbayern spielte als einziger Regierungsbezirk keinen eigenen Meister aus – daher besteht das Teilnehmerfeld nur aus sechs Mannschaften.

Der Modus der Meisterschaft sieht für Samstag eine Gruppenphase vor. Die DJK-Mädels, betreut von Moni Schelkle, treffen dabei auf die vermeintlich leichteren Gegner Memmingen und Tegernheim, während in der anderen Gruppe die inoffizielle fränkische Meisterschaft ausgespielt wird. „Ziel der Landsberger Mädels muss es also sein, sich hier eine möglichst gute Ausgangsposition für das Halbfinale am Sonntag zu sichern“, denkt Meyer.

Das gelang letztes Jahr nicht: man patzte gegen Nürnberg, traf deswegen schon im Halbfinale auf Bamberg und schied aus. Neben dieser nun sicher wertvollen Erfahrung und dem Heimvorteil ist ein weiterer wichtiger Faktor das Landsberger Selbstvertrauen: im entscheidenden Spiel um die Oberbayerische Meisterschaft rangen sie den haushohen Favoriten TS Jahn München nieder – eine Leistung, die wohl als die beste überhaupt der Mannschaft gewertet werden kann.

Außerdem hat die Hälfte der Mannschaft erst vor drei Wochen eine erfolgreiche Meisterschaft bestritten: Spielmacherin Julia Schelkle, die drei athletischen „Flügelflitzer“ Leonie Fiebich, Andrea Hecht und Rebecca Steiner, sowie Verteidigungsspezialistin Anja Seemüller. Sie holten sich zur Überraschung vieler Beobachter den 3. Platz bei der Bayerischen Meisterschaft der U15.

Zu diesen fünf Youngstern kommen die sechs „Großen“ hinzu: Kapitän Vroni Gruber, Centerspielerin Tanja Kantelhardt, Allrounderin Sabrina Schelkle, Wurftalent Theresa Paulus, die als Aufbau und Flügel einsetzbare Julia Seemüller und Reboundspezialistin Lara Behnke, die extra einen Auslandsaufenthalt unterbricht, um ihre Mannschaft unterstützen zu können.

Der vorläufige Spielplan sieht für Samstag, 11. Mai, Landsberger Spiele um 11 Uhr gegen Memmingen und um 17 Uhr gegen Tegernheim vor. Gewinnt die DJK beide Partien, geht es am Sonntag um 10 Uhr gegen den Zweitplatzierten der anderen Gruppe. Das Finale – hoffentlich mit Landsberger Beteiligung – startet um 16 Uhr.

Den gesamten Spielplan und etwaige Änderungen gibt es auf der Homepage der DJK www.cllick.de.

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