Aufholjagd am Berg

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Trotz der Blessuren, die sie sich bei ihrem Sturz geholt hatte, lief Alexandra Hagspiel beim Berglauf die viertbeste Zeit aller Teilnehmerinnen.

Immenstadt - Fast wolkenloser Himmel und angenehmen Temperaturen begleiteten die über 1200 Athleten aus 14 Nationen, die beim 16. Inferno, einer der härtesten Triathlonveranstaltungen, am Start waren

Bereits zum dritten Mal nahm die Allgäuer Triathletin Alexandra Hagspiel vom TV Immenstadt an dieser extrem herausfordernden Veranstaltung teil. Trotz eines Sturzes auf der Rennradetappe belegte die Allgäuerin als beste deutsche Teilnehmerin Platz 12 der Gesamtwertung. Nach 3,1 km Schwimmen im Thuner See, 97 Rennradkilometern, vom Thuner See nach Grindelwald, 30 harten Mountainbike-Kilometern, zuerst im Schatten der legendären Eigernordwand hinauf zur Kleinen Scheidegg, dann in rasanter Abfahrt hinab ins Lauterbrunnental nach Stechelberg mussten abschließend 25 Kilometer auf das 2970 hohe Schilthorn mit insgesamt 5500 Höhenmetern bewältigt werden. Nach einer durchschnittlichen Schwimmleistung stürzte die Immenstädterin auf der steil abschüssigen Rennradabfahrt zwischen der Großen Scheidegg kurz vor dem Wechselpunkt in Grindelwald und verlor über 15 Minuten kostbare Zeit, da sie vom Sanitätsdienst wegen der vielfachen Hautabschürfungen behandelt werden musste. Dank einer starken Leistung auf dem Mountainbike und einem famosen Lauf (viertbeste Laufzeit aller Teilnehmerinnen) kämpfte sich die Allgäuer Ausdauersportlerin ins Rennen zurück und konnte als beste deutsche Teilnehmerin noch einen 10 Platz in der Hauptklasse der Frauen mit einer Zeit von 11:48 Stunden erzielen.

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