Unglückliche "Eisbären"

Nach einer Verletzungspause meldete sich Tobias Waibel eindrucksvoll zurück und bereitete am Freitag in Königsbrunn zwei Tore vor.

Oberstdorf - Die Oberstdorfer Eisbären punkteten am Freitagabend in Königsbrunn mit einem 1:4-Sieg. Weniger glücklich waren die Oberallgäuer am Sonntagabend als sie ohne Manuel Stöhr und Christian Tarrach antraten und sich in den letzten Spielsekunden den Wölfen aus Bad Wörishofen mit 3:2 geschlagen geben mussten.

Die Eisbären spielten in Königsbrunn von Beginn an schnell und mit hohem Druck; mit 1:2 ging es in die Pause. Im zweiten Spielabschnitt dauerte es bis zur 32. Spielminute, ehe Christian Engler auf Zuspiel von Manuel Stöhr und Tobias Waibel in einfacher Überzahl das 1:3 erzielte, was zugleich der zweite Pausenstand war.

Im letzten Spielabschnitt ließen die Eisbären nichts anbrennen und sicherten sich in der 55. Spielminute mit dem 1:4 drei wichtige Punkte. Patrick Endras war es, der nach Zuspiel von Tobias Waibel und Markus Bauer die Scheibe im Netz versenkte.

Gegen Bad Wörishofen kämpften die Eisbären hart, mussten aber ohne Manuel Stöhr und Christian Tarrach antreten, die sich beim Freitagsspiel verletzt hatten.

Zunächst schienen die Eisbären durch ein übereifriges Eingreifen der Schiedsrichter im Spiel gebremst und mussten bis zum letzten Drittel einem 2:0-Rückstand nachlaufen.

Nach einem torlosen zweiten Drittel kämpten sich die Eisbären zurück ins Spiel. In der 44. Spielminute lief die Scheibe über Christian Sauer und Patrick Endras auf Thomas Köcheler, der in Überzahl den 2:1-Anschlusstreffer verbuchen konnte.

In der 45. Spielminute legten die Eisbären nach. Diesmal war es Dennis Adebahr, der auf Zuspiel von Patrick Endras und Thomas Köcheler den 2:2-Ausgleich erzielte. Beide Mannschaften schenkten sich in der Schlussphase nichts und lieferten sich einen direkten Schlagabtausch. Peter Waibel stellte die Reihen komplett um und suchte die richtige Taktik. 15 Sekunden vor Schluss hatten die Gastgeber doch das Glück auf ihrer Seite und erzielten das 3:2.

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