Überzeugende ERC-Siege

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Stolz konnte der Coach des Allgäu Teams, Nikolaj Roppel (rechts), die Glückwünsche von Stadionsprecher Christian Feger entgegen nehmen.

Sonthofen - Wenige Tage vor dem Spiel war der Coach des Allgäu Teams Sonthofen, Nikolaj Roppel, 40 Jahre alt geworden, und im Match gegen den Meister der letzten Saison, den VC Grimma, hatte man den Eindruck, dass seine Mannschaft ihm unbedingt ein besonderes Geschenk machen will.

Das gelang dem Team auch, denn Grimma wurde mit einer klaren 0:3-Niederlage nach Hause geschickt. Das Allgäu Team bleibt somit an der Tabellenspitze der 2. Volleyball-Bundesliga Süd. So klar wie das Ergebnis klingt, war das Match allerdings nicht. In den ersten beiden Sätzen bekämpften sich die beiden Teams auf Augenhöhe, und die vielen Zuschauer hatten Freude am tollen Match und der Spannung in beiden Sätzen. 

Im ersten Satz hatte Grimma beim Stand von 23:24 sogar Satzball, doch das Allgäu Team konnte diesen abwehren und mit einem gelungenen Block seinerseits den ersten Satzball zum 26:24 verwerten. Auch in Durchgang 2 blieb das Spiel auf hohem Niveau und war bis zum Schluss ausgeglichen. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung holte sich die Roppel-Truppe einen 23:19-Vorsprung, der aber wieder vergeben wurde, ehe die Oberallgäuerinnen dann doch noch der erste Satzball zum 25:24 nutzen konnten. In Satz 3 bekam die Mannschaft um die wieder enorm starke Kapitänin Dominice Steffen ab Mitte des Satzes deutliches Übergewicht. Vor allem mit druckvollen Aufschlägen konnte das Allgäu Team vermehrt punkten. 

Da Zuspielerin Mona Elwassimy ihre Angreiferinnen Oksana Roppel, die zur Spielerin des Abends gewählt wurde, Veronika Vlaskova, Dominice Steffen und die beiden Mittelblockerinnen Franca Blanz und Kerstin Schenke stets punktgenau mit tollen Bällen bediente, zog das Allgäu Team schnell auf 24:16 davon. Oksana Roppel war es schließlich vorbehalten, den zweiten Matchball zum 25:17 und zum 3:0-Sieg zu versenken. Die Fans feierten ihre Mannschaft nach dem Sieg zu Recht lautstark und freuen sich schon auf den nächsten Heimauftritt am 9. November, wenn es gegen den bayerischen Konkurrenten aus Straubing geht.

Peter Fischer

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