ERC will Heimrecht sichern

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In der Zwischenrunde muss sich ERC-Physiotherapeut Daniel Wahl (rechts) wie hier bei Marc Sill, um kleinere und größere Blessuren der ERC-Spieler kümmern.

Sonthofen - Nach den beiden Siegen vom Wochenende mit dem 12:4 in Peißenberg und dem 6:3 zu Hause gegen Miesbach hat der ERC Sonthofen fast schon die Qualifikation für das Halbfinale der Eishockey-Bayernliga geschafft.

In den restlichen drei Spielen will die Truppe des Trainergespanns Waibel nun alles versuchen, den wichtigen ersten Tabellenplatz zu halten, um im Halbfinale Heimrecht zu haben. Dazu muss der ERC aber die beiden Auswärtsspiele am kommenden Wochenende in Pfaffenhofen und Buchloe möglichst unbeschadet überstehen und den einen oder anderen Punkt einfahren. 

In Peißenberg zeigte der ERC ein konzentriertes Match, in dem alle Sturmreihen wirbelten und viele Treffer zum 12:4-Sieg erzielten. Die Tore schossen Ron Newhook (3), Markus Vaitl, Andreas Kleinheinz (je 2), Michael Waginger, Markus Witting, Shawn Snider, Björn Friedl und Christian Krötz. 

Zu Hause gegen Miesbach wirbelte der ERC nur im ersten Drittel und führte nach Toren von Markus Vaitl (2), Josh Rabbani und Michael Waginger mit 4:1, ließ aber dann im Mitteldrittel etwas die Zügel schleifen und so kam Miesbach auf 3:4 heran. Michael Grimm schoss aber gleich darauf wieder einen Zweitorevorsprung für den ERC heraus. Auch das Schlussdrittel war umkämpft, und erst Josh Rabbani brachte den ERC mit seinem zweiten Treffer endgültig auf die Siegerstraße. 

Nun stehen am Wochenende zwei Spiele bei den Teams an, die um den zweiten Platz hinter dem ERC kämpfen. Zuerst geht es in Pfaffenhofen gegen die Mannschaft des ehemaligen ERC-Trainers Heinz Feilmeier, die auch in Sonthofen im Hinspiel trotz der 0:7 Niederlage bis zur Mitte des Spiels eine starke Partie gezeigt hat. In diesem Match kann der ERC beweisen, dass das Team reif ist für den Titel. Gleiches gilt auch für das Derby am Sonntag in Buchloe. 

Die Buchloer stellten den ERC im Hinspiel lange vor große Probleme und überzeugten durch gute Defensivarbeit und schnelle Konter durch ihre torgefährlichen Stürmer. Auch hier steht dem ERC ein hartes Stück Arbeit bevor, doch hat das ERC-Team die ganze Saison über gezeigt, dass man gerade in den schwierigen Spielen zur Topform auflaufen kann. Somit hoffen alle auf möglichst viele Punkte für den ERC.

Peter Fischer

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