Huglfinger Allied Team verpasst Sieg in Silverstone nur knapp

Glück und Pech

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Das war es: Nach dem Unfall in Silverstone musste der BMW M3 abtransportiert werden.

Huglfing – Glück und Pech liegen eng zusammen. Diese Erfahrung machte das „Allied Racing Team“ um den Huglfinger Jan Kasperlik beim dritten Rennen der GT4 Serie im englischen Silverstone.

Auf dem Weg zum Sieg in der Amateurklasse verhinderte ein Unfall zwei Minuten vor Rennende den bisher größten Erfolg des „Allied Teams“. „Ein Fahrfehler, sprich eine kleine Unachtsamkeit bedeutete das Aus. Das ist die traurige Seite des Motorsports“, bedauerte Kasperlik. Wobei sich seine Miene nach Rennende leicht aufhellte. Durch Disqualifikationen anderes Teams landete Kasperlik und sein Partner Dietmar Lackinger in der Gesamtwertung auf Platz zehn und bei den Amateuren auf Position vier, was reichte, um seine Führung in der Serie zu verteidigen.

Für das Allied-Team war Silverstone ein gänzlich unbekanntes Terrain. Erschwerend kam hinzu, dass bei dem Drei-Stunden-Rennen gleich 51 Fahrzeuge an den Start gingen, da gemeinsam mit British GT gefahren wurde. Nach den Qualifiyings befand sich der BMW M3 von Allied-Racing auf Startplatz elf. Aufgrund einer Kollision von Kasperlik im freien Training erfolgte jedoch eine Rückstufung um vier Positionen. Lackinger als Startfahrer machte aber einige Plätze gut. In einer Safety-Car Phase übernahm Kasperlik dann nach 36 Minuten das Steuer.

Eine weitere Safety-Car Phase und ein taktisch gut platzierter Boxenstop spülte das Allied Team dann weiter nach vorne. Bis zu einer Durchfahrtsstrafe wegen eines unerlaubten Überholmanövers lag Kasperlik kurze Zeit in der GT4 Serie sogar in Front. Trotz eines Drehers von Lackinger beim nächsten Fahrerwechsel blieben sie vorne dabei. Beim letzten Stopp bei leicht einsetzenden Regen übernahm wieder Kasperlik auf Gesamtplatz vier. Kurz vor Schluss landete er dann aber bei einem Überholversuch in der Leitplanke. „Das Ding hätten wir locker nach Hause fahren müssen“, bedauerte Kasperlik, der nach dem Rennen vor allem das Mechaniker Team lobte. „Die haben eine Top-Performance hingelegt. Bis zum nächsten Rennen vom 8. bis 10. Juli im belgischen Spa hat das Allied-Team nun etwas Zeit die Schäden am Wagen zu beheben.

Von Roland Halmel

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