1100 Zuschauer verfolgen Eishockey-Krimi gegen Dorfen – Eishackler gewinnen 4:3

Last-Minute-Sieg vor super Kulisse

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Immer wieder belagerten die Peißenberger, wie hier Dennis Neal und Max Barth (re.), das Dorfener Tor.

Peißenberg – Diesen Abend werden die Eishockeyfans so schnell nicht vergessen. In einer packenden und bis zum Schluss hochdramatischen Partie setzten sich die Peißenberger Eishackler im dritten Playoff-Spiel gegen die Eispiraten aus Dorfen mit 4:3 durch.

Matchwinner war Max Barth, der einen dicken Patzer von Gästegoalie Tanzer 32 Sekunden vor dem Ende in den Siegtreffer ummünzte. „Bei diesem Spiel sah jeder Tatort-Krimi alt aus“, schwärmte Eishackler-Sprecher Andreas Bauer.

Vor einer überragenden Kulisse von fast 1 100 Zuschauern verzeichneten die Peißenberger durch Andreas Estermaier (1.) die erste Chance. Den Führungstreffer erzielten jedoch die Gäste. Bernhardt (7.) markierte in Überzahl das 0:1. Wenig später stockte den Eishackler-Fans der Atem. Brenninger musste nach einem Foul von Tyler Wiseman vom Eis geführt werden. Der Peißenberger Topscorer hatte aber Glück und kam mit einer 2+10 Minuten-Strafe davon. In Unterzahl durften die Hausherren dann gleich auch noch jubeln.

Nachdem sein Gegenspieler mit dem Linesman kollidiert war, hatte Manni Eichberger freie Bahn und markierte das 1:1 (12.). Mit einem platzierten Distanzschuss brachte Tobi Maier (25.) die Peißenberger dann mit 2:1 in Front. Markus Andrä (26.) verpasste es kurz darauf nachzulegen. Das sollte sich rächen, da erneut Bernhardt (32.) im Powerplay das 2:2 erzielte. Kurz vor dem Drittelende schlug er in Überzahl erneut zum 2:3 (37.) zu.

Die Peißenberger Eishackler glichen zu Beginn des Schlussdurchgangs durch Moritz Birkner (42.) wieder aus. Danach entwickelte sich ein Spiel auf Messers Schneide. Die ersatzgeschwächten Peißenberger, die nur mit vier Verteidigern angetreten waren, verfügten aber über die größeren Reserven und wurde am Ende mit dem Siegtreffer belohnt.

„Im Schlussdrittel haben die Jungs taktisch sehr gut gespielt“, lobte Trainer Randy Neal sein Team. Die Eishackler liegen in der Serie jetzt mit 2:1 vorne.

Von Roland Halmel

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